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Zweiter Band.
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Glockencymbeln

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neu. Hugo aus Nürnberg hat eine dergleichen 1ZZYzu Augsburg gegossen, welche 40 Centner wog. (v. Stel-len Allgsb. 2A0.)

Die Geschichte der Bethglocke habe ich untermArt. Bethglocke angeführt.

Außerdem hals auch gegeben, und mags vielleichtnoch geben: Ehrenglocken und Schandg locken,Wetterglocken und Feyerabendglocken u. derglei-chen mehr.

Der Name Glocke, oder Klocke hat mancherleyAbleitungen erfahren. Am wahrscheinlichsten stammt eswohl von dem veralteten Klochen, Klockcn her, wo-für jetzt Klopfen üblich ist; daher noch: der Klöp-pel. Krünitz XIX. 8r 174. Bollbe-ding Archiv. » 85 - Suppl. 74. Iuvenel II.402. v. Murr Journ. V. gg.

Glockencymbeln (Methsiloth, Mezilotb) ein hebrä-isches Instrument, das aus einer gewissen Anzahl vonGlocken bestand, die an einem Holze nebeneinander auf-gereihet waren. Forkel Gesch. der Mus. I. rzg.

Glocken Metall, mit i/6 Kupfer so geschmeidig zu ma-chen, daß «s zu Münzen gebraucht werden kann, habenWilhelms und Sauer zu Lültich 1791 erfunden.Woll beding Archiv. Suppl. 77.

Glockenspiel, an Kirchthürmen, welches durch ei»Uhrwerk hervorgebracht wird; das erste dieser Art soll1481 zu Alost, Aalst, oder Aelst im österreichischenFlandern , am Flusse Dend er verfertigt seyn. In derMitte des XVII. Jahrhunderts war der Künstler zuZütphen in Holland, Franz Hemony, aus Lothrin­ gen , in Verfertigung der Glockenspiele sehr berühmt, undverfertigte dergleichen für mehrere ansehnliche Städte.Im Jahre 1645 machte er eine Uhr mit einem Glocken-