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Zweiter Band.
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Gold und Silber

Goldm'men. Er lehrte die Griechen, danach zu graben,das Metall herauszuholen und zuzurichten. Uebrigensverlieren sich die mehrsten Nachrichten von der Entdeckungdes Goldes bei den verschiedenen Völkern des Alterthumsin den fabelhaften Zeiten desselben, die ich hier nichtweiter verfolgen mag. Goguet I. 147. 151. II. 142.ryl. 195. Fr. Chr. Franz Berf. eines Leitfadens rc.98. Vers. einer Kulturgesch. rc. 42. f. BuschHandb. d. Ecf. V. 237.

Gold und Silber, dessen Scheidung durch Quecksilber,s. Amalgama .

Goldfaden, wenn eher man angefangen hat, solche zuverfertigen und damit zu sticken, s. Drat, Tressen.

Goldfirniß. Die Erfindung der Kunst, Sachen, wel-che wie Gold ausfeilen sollen, mit Silber, oder einemnoch wohlfeilern weißen Metalle zu belegen, und sie als-dann mit einem Firniß zu überstreichen,, der gelb undzugleich durchsichtig ist, um dadurch drin weißen Me-talle dir Farbe des Goldes, und der Farbe den metal-lischen Glanz zu geben, ist alt, und fallt ins XII.oder gar inS IX. Jahrhundert. Schon Theophilus Presbyter lehrt Stanniol schlagen, und ihn mit ei-ner weinhaften Tinktur aus Safran goldgelb zu machen,so daß darauf wieder mit andern Farben gemahlt werdenkann. Firnisse, oder Auflösungen der Harze in Wein-geist oder Oel , deren man sich dazu jetzt bedient, scheinter nicht gekannt zu haben. Aber im XVI. Jahrhundertwar diese Kunst schon sehr bekannt. In Nürnberg lebtedamals «in Zinngießcr, Melchior Koch, der ausgleiche Weise zinnernen Bechern und Schüsseln eine Gold-sarbe zu geben wußte. Er starb »567 und mit ihm solldie Kunst verlohren gegangen seyn. Papier mit einemweißen Metall zu belegen, und dies mit einem Goldfir«