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Goldschlägerhäutchen
Goldschlägrrhäutchen s. GoldschlagereyGoldschmiede, GoldschmirdSarbeit. Der Ursprungdieser Kunst verliert sich im grauen Alterthume. NachMose haben die Jsraeiiten bei ihrem Ausgange ausEgypten goldne und silberne Geräthe von den Egyp-tern erborgt; (2. B. Mds 12, 25.) die Golvichmi-ds-kunst muß also bei diesem Volke sehr im Gange gewesenseyn. Auch Homer erwähnt 2 großer silbernen Schalenund zwei schöner güldenen Dreysüße. die Meneiausin Egypten bekommen hatte; und dessrn Gemahlin Al-candra hatte der Helena mit einem güldenen Spinn-rocken und einem trefflichen silbernen Körbchen, worander Rand von künstlich gearbeitetem Golde war, einGeschenk gemacht. — Auch die Menge Kleinode, wo-mit die Hebräer in der Wüste versehen waren, mußman Egypten beilegen. Es wird gesagt, daß sie zurVerfertigung der zum heiligen Dienst bestimmten Werke,ihre Armbänder, Ohrgehänge, Ringe, Spangen, ohnedie Gefäße von Gold und Silber zu rechnen, zusam-menbrachten , welche Moses zusammenschmelzen ließ.(2. B.'Mos. ZZ, 22,) Rings um die Bundeslade liefein goldener Kranz. Der Schaubrodlisch war mit feinemGolde überzogen, und mit einem goldenen Kranze undEinfassung gezieret. (Das. 25, 24. 25.) Auch kommengoldene Schüsseln, Becher, Kannen und Scha-len vor. (Das. 2Z, 2y ) Der Leuchter scheint beson-ders merkwürdig gewesen zu seyn. Er war von demreinsten Golde, und mit Blumen, und allerley Zierra-then versehen. (Das. 25, zi — z6.) In Asien wardie Goldschmiedskunst eben so stark getrieben, alS inEgypten. Auch die Griechen kannten viele Theile derse!«den. Sie hatten goldene und silberne Schalen, Kan-nen und Becken, und der Schild des Nestor war