70
Goldne Zahl
denn in den Leibrock des Hohenpriesters wurde Gold ein»gewebt. 2. B. Mos. 28, 6. Plinius schreibt den
AtkaluS, einem Könige von Pergamus, die Erfin-dung der Kunst, Goldfäden in Stoffe einzuweben, zu.(r^urum intexers in eucism ^.sia, invsait ^ttalusi'«x, unäs normen iättalicis. H. 8, 48.) Aberdies kann nicht von der ersten Erfindung zu verstehenseyn. Busch Handb. d. Erfind. V. 29g.
Goldne Zahl. Ein Cyklus von ry Jabren ist vonMeton und Euktcmon im Jahr d. W. 3552 erfun-den. Meusel Leitfaden, rc. I. 242.
Gottesacker s. Kirchhof.
Gotteshahn s. Wrtterhahn.
Gottesgelehrsamkeit s. Theologische Wissenschaften.
Grabmähler. Dergleichen gab es in dem Zeitalter vonDfoses bis Cyrus schon in allen 3 Welttheilen. Abervon wenigen hat man genaue Nachrichten. Hieher ge-hört in Egypten das sogenannte Grabmahl des Kö-nigs Osy wand yas, welches nach Diodor einenUmfang von is Stadien, d. i. 3030 Pariser Fuß,hatte, und voll von Bildwerk, Malereyen, steinernenund hölzernen Bildsäulen, zum Theil von ungeheurerGröße war, rc. — In Asten kommt das Grabmahl derSakischen Königin, Zarina vor, das weit prächti-ger war, als die Grabmähler ihrer Vorfahren. Aufdem Grabhügel stand das kolossalische Bild der Königinvon Gold, und dabei eine ungeheure Pyramide. —Das Grabmahl des Lydischen Königs Alyattes,Vaters des Krösus, halte nach Herodot , 6 Stadien und200 griechische Fuß, oder zusammen 2018 PariserFuß im Umfange, und eine Breite von rzoc, griechi-schen Fuß, und war mit einer Mauer von großen Stei-nen umgeben. — In Europa war das Grabmahl des