Band 
Zweiter Band.
Seite
77
JPEG-Download
 

Griechisches Feuer

T'

gewesen sey. (5. B. Mos. lg, 14. vergl. mit c. 27, 17.Auch die Profanskribenten geben zu erkennen, wie alLiese Gewohnheit sey. Homer redet davon, als voeinem Gebrauch des grauen Alterthums (Jliad. XII. 421XXI. 40Z.) und Virgil (Georg. I. 125.) setzt seineUrsprung in die Zeiten des Jupiters, das ist, in dentferntesten Zeiten. Goguet I. 2Z.

Griechisches Feuer. Ist vorn Baumeister Callinicvaus Hrliopolis, aus der Stadt, welche nachher Balb..genannt ist, im Jahre 678 erfunden, und der Gebräudesselben hat im Oriente wenigstens bis zum Jahre 12cgedauert. Es war gewiß flüssig, und ward aus macherley Weise angewendet, aber, wenigstens aus den Schsen, gemeiniglich dadurch, daß eS in große Feuersprüzen geladen, auf die feindlichen Schiffe und Werke gsprüht ward. Bald ward dies Feuer angezündet, arbesondern Schiffen, die man Brander nennen könnt,zwischen die feindliche Flotte gebracht; bald ward es iTöpfen und andern Gefäßen, mit Wurfmaschinen derFeinde zugeworfen, bald versprühten es die Soldat«mrt metallenen Handsprützen, rc. Im Oriente hat maalso die Sprühen nicht nur um Feuersbrünste zu löschesondern auch um solche zu erregen, angewendet. Schiim X. Jahrhundert waren aber die Griechezi nicht me-die einzigen Besitzer der Kunst, dies Feuer, das Br>bild unsres SchiespulverS, zu verfertigen. Der KaieLeo, der um diese Zeit seine Kriegskunst schrieb, v»langte, baß auf den Vordertheilen der Schiffe solleSprühen mit metallenen Bedeckungen, angebracht werrrrsollten. Auch erwähnt er der Sprützen zum griechisenFeuer hernach noch zweymal. Uebrigens hat marimOriente leicht auf den Gedanken gerathen können, Tuck-werke mir griechischem Feuer zu laden, weil do, ihr