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Zweiter Band.
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Grubenlicht

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Wände, die mit Grottesken bemahlt waren. Ludovi«cus Morto da Feltro soll der erste gewesen seyn, derum 1490 die Grottesken wieder entdeckte. Huth allg.Magaz. d. bürgerl. Bank. II. 2. S. 116. Doppel«mayr von nürnb. Künstl 215.

Grubenlicht; hat der Oberdergrath Fr. Alex. vonHumboldt erfundei^ Die erste Nachricht von diesemApparar ist 1796 bekannt gemacht. Lempe hat einenBorschlag zur Verbesserung der Humboldrschen RetlungS«lampe gethan. v. Moll Jahrb. d. Berg« und Hüt.lenk. II. 2^7. s.

Grund werke, oder Grundmaschinen, womit die Kupfer»platten, die man zur schwarzen Kunst gebrauchen will,weit geschwinder, als mit der bloßen Hand, und auchweit tiefer gegründet werden können, so daß die hernachdarauf gebrachte Arbeit viel mehrere Abdrücke ausholt,hat Gottlirb Heiß, (geboren zu Memmingen 1688,gestorben zu Augsburg 1740) erfunden. v. StettenAugsb. I. 42z. Andere nehmen den ChristophWeigel, (geb. zu Nedwitz 1654, gest. in Nürnberg ,725) als den Erfinder einer solchen Vorrichtung an.Allgem. Lit. Zeit. Jen. 1797. S. 363.

Grün, grüne Farbe. Dir grüne Farbe zum Mahlen»die aus blauem Kupfervitriol, weißer Potasche, und wei»ßem Arsenik bereitet wird, soll nach einigen Scheeleerfunden haben; nach andern soll man solche schonim Oesterreichischen lange vor Scheele bereitet haben.Eine grüne Farbe, die zu Wasser-, Oel-, Töpfer- undGlaSmahlerey dient, hat Pörner um 1768 erfunden.Halle sortges. Magie. I. 396. v. Linden Ausz.aus m. Tageb. Wie» 1800. S. 93. Leipz. Jnteil.Bl. 1768. N. 40. Busch Hanhb. d. Erf. V. 332. f.Zubereitungsart einer neuen grünen Farbe, hat Carl:i. 6