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Zweiter Band.
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Guillotine

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und dergestalt angebauet worden, daß die Engländernoch jetzt daher jährlich viele Zwiebeln erhalten. Beck-mann Erf. III. 304. f.

Guillotine. Ist nach Labat, ursprünglich eine persi-sche Erfindung, und schon lange in Italien üblich ge-wesen, wo sie Manna ya genannt wird. Der franzö-sische Arzt Guillotin , welcher zugleich Mitglied derNational-Versammlung war, auf dessen Antrag diesInstrument gegen das Ende des XVIII. Jahrhundert-eingeführt worden war, und dem zu Ehren sie so ge-nannt wurde, ist also nicht der Erfinder, sondern nurder Berbesserer der italienischen Köpsmaschine. BuschHandb. d. Ecs. V. 3Z7. ff.

Gürtel sind eine Erfindung der Morgenländer, deren lan-ge und weite Kleider, welche sie trugen, ihnen denGebrauch der Gürtel nothwendig machte. Schon Hiob (l2, rg.) gedenkt des Gürtels, als eines Zeichens derköniglichen Würde. Im 2. B. MofiMs, n. und 2.Kön. 4. 29. wird des Gürtels, alS eines nothwendigenStücks zur Reise, gedacht. Die Könige trugen goldneGürtel, (1. Maccab. 20, 8Y- c. 14 44.) Auch

die Priester trugen kostbare Gürtel. (2. B. Mos. 28, 8.3. B. Mos. 16, 4.) Elias trug einen ledernen Gür-tel. (2. B- d. Kön. 1, 8.)

Gürtler, Spängler. Finden sich in Nürnberg schonim XIII. Jahrhundert, v. Murr Journ. V. rooIn Augsburg waren, sie schon igbo gemein. vonStetken AugSb. I. 205. II. 72.

Gulden. E>ie ersten Goldgulden wurden im Jahre 1252zu Florenz geschlagen, daher sie auch Florenen ge-nannt werden. In Ungarn wird ihrer zuerst in einerungarischen Urkunde von ,278 gedacht. Den Namen,Gvldgulden, erhielten sie daher, weil sie anfangs aus