Band 
Zweiter Band.
Seite
101
JPEG-Download
 

Handmühlcn 101

Hand wühlen s. Mühlen. Urbngens Busch Handb. d.Erf. VI. 41. ff.

Handschuhe. Wohlriechende Handschuhe erfand der GrafFranchipani, und Earharina von Medici s,die ifiZZ nach Frankreich kam, führte deren Gebrauchein. Die Königin Elisabeth von England halte soviel Freude über ein Paar parfümiere Handschuhe, daßsie sich damit mahlen ließ. Pandora 1787. S. 25.Goth. Hofkal. 1797. S. 14. London und Paris 246. —' Wenn eher die Gewohnheit, Handschuhe zu

tragen, ' überhaupt aufgekommen seyn möge, laßt sichwohl nicht bestimmen. Früherhin scheint die Führungder Waffen die Bedeckung der Hände zur Sicherheitnothwendig gemacht zu haben, daher auch sonst dieHandschuhmacher, von denen sich zu Nürnberg schonNachrichten vom XIII. Jahrhundert finden, zu den Har-nischmachern und Waffenschmieden gehörten. —v. Murr Journ XIII. 29.

Handweiser s. Mrilenweiser.

Handwerker f. Zünfte.

Hanf. Stammt ursprünglich aus Ostindien und Prrsien.Von da kam er nach Egypten, und Pythagoras brachteihn zuerst nach Griechenland. Nach Deutschland ist erhauptsächlich durch die Mönche und Kreuzfahrer gebrachtworden. Busch Handb. d. Erf. VI. 48.

Hangebäder soll, nach Plinius , Sergrus Orata,nach andern der Arzt Asclepiädes aus Bcusa in By-thinien, der zur Zeit des Pompejus in Rom lebte,erfunden haben. Universallex. II. 1820»

Hang «betten sind eine Erfindung des AsclepiadeS.Universallex. II. 1821.

Hanse. Hasratischer Bund. Hanseestädte. Schonim XI. und XII, Jahrhundert, «he noch die Städte L L-