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Zweiter Band.
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Hanse

deck und Hamburg sich in ein Bündniß mit einandereingelassen hatten, bedeutete Hanse einen Maskopey-handel, den die Kaufleute aus einer deutschen Scadtoder aus mehrern zusammen unter sich errichteten, umin den damaligen Frhdezeiken ihren Geschäften bessernNachdruck zu geben, und desto ungestörter reisen undhandeln zu können. Die förmliche Städte- oder Hansa,Verbindung im Xlli. Jahrhundert, war zwar eine Folgeeiner Privaleinrichtung, wurde aber nun erst zu einerStaatssache. Zu dem großen Bunde hatte die StadtHamburg die erste Veranlassung gegeben, welche nebstBremen und Lübeck gegen das Ende des Xil. und in derersten Halste des folgenden Jahrhunderts durch Handlungund Schiffarth sich sehr bereichert hatten, und die Nie-derlage der italienischen und deutschen Manusacturen ge-worden waren. Der Mangel an Künstlern und Hand-werkern, nöthigte die ausländischen, besonders die nor-dischen Völker, fast alle Nothwendigkeiten von den Kauf,leuten aus diesen Städten zu nehmen, und ihnen da-für ihre rohen Landesprodutte geben, die sie ihnenverarbeitet wieder zuführten. Der Reichthum, der durchden einträglichen Handel solchergestalt in die Städte kam,reihte den Neid der Fürsten rc., denen das damals herr-schende Foustrecht alle mögliche Gelegenheit darbot, ihreAbsichten wider diese Städte auszuführen. Durch Unsi-cherheit der Straßen zu Wasser und zu Lande, unddurch Anlegung neuer, und Erhöhung alter Zölle, wurdedie Handlung sehr gehindert. Um dieser die nöthigeSicherheit aus der Elbe und in der Nordsee zu verschaf-fen, schloß zuerst Hamburg aazy mir den Hadelern undWestfriesen ein Bündniß. Zwei Jahre darauf vereinigtesich Lübeck in gleicher Absicht mit Hamburg , und beideStädte versprachen, aus gemeinschaftliche Kosten Schiffe