Hakrnonie der Evangelisten
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andere dissonirende Accorde entspringen. — ForkelEesch. d. Musik. I. 36z. 2ls. II. 448. Sulzer I»Art. Harmonie. Busch Handb. d. Erf. VI. 54.
Harmonie der Evangelisten. Die allererste hat Ta-tianus, ein Syrer, geschrieben; die zweyte nach ihmschrieb. Ammonicus von AlexandrienSaccas.— Fabric. II. 337. 369. 373.
Harmonik. Die Ausmessung der Klänge, und die Ge»setze ihrer Verhältnisse gegen einander, wird von einigenden Chinesen zugeschrieben, die schon lange vor Py»lhagoras rc. die Octave in 12 halbe Töne getheilthaben sollen. Andere halten die Egypter für die Ersin»der der Harmonik. Forkel Gesch. d. Mus. I. 74.
Harmonika, ein musikalisches, aus in einander geschobe-nen gläsernen Halbkugeln bestehendes Instrument, dessenunnachahmliche Töne der menschlichen Stimme am näch-sten kommen, ist «ine Erfindung des berühmten Frank-lins in Pasylvanien, und Demois. Davies, eineEngländerin, hat dies Instrument 1765 in- Paris zu-erst bekannt gemacht. An sich aber ist die Erfindungnicht neu; denn daß man durch benetzte Finger Gläserzum Tönen bringen könne, war schon im XVII. Jahr-hundert bekannt, und auf ähnliche Art hat ursprüng-lich ein Jrlander, Namens Pucheridge im Jahre1760 mit Biergläsern, die er aus einem Tische befestigte,und mit Wasser anfüllte, zur Erfindung der HarmonikaVeranlassung gegeben. Harsdörser malhem. u. phi-los. Erquickstunden. Nürnb. 1677. S. 147. Vollbe-ding Archiv. 189. Suppl. 82. Ueber die Erfindungder Harmonika mit der Tastatur, Stangenharmonika,Bogenharmonika, Stahlharmonika, brennende Harmo,nika, Windharmonika rc. s. Busch Handb. d. Crs. VI,Hi. ff.