Hexachorde
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Heldengedichten gebraucht haben. Die lateinischen Dich-ter haben ihn den Griechen abgeborgt. In der lateini-, sehen Sprache werden dem Ennius, jedoch nicht mitZuverlässigkeit, die ersten Herameter zugeschrieben. Spa-nische Hexameter finden sich um 1617» und in der eng-lischen Sprache wurden sie mit Ausgang des XVI. Jahr-hund. gewöhnlich. — In der französischen Sprache sindsie schlechterdings nicht anwendbar. — Es ist unrecht,wenn man Kleist und Klopstock als die Erfinder desdeutschen Hexameter« ansieht. Schon vor Ende des XVII.Jahrhundert« dichtete Carl Gustav Heräus in deut»schen Hexametern. Bor ihm liesert» schon ConradGesner , der ,561 starb, deutsche Hexameter; jaschon 1552 war von Netznem (eigentlich Joh. Fisch-art) in Deutschland ein Versuch damit gemacht, derwahrscheinlich der erste ist. Uz war (1742) der erste,der den deutschen Hexameter in der lyrischen Posfle ver-suchte. — Nachher hat sich Kleist 1747 deren bedient,und Klopstock dies Sylbenmaaß seit 1748 zur Voll-kommenheit gebracht, und ihm durch die MessiadeAnsehen verschast. — Sulzer II. 452. BuschHandb. d. Erf. VI. iZv.
Hexachorde; die Abtheilung der Skale in Hexachordehat Guido von Arezzo (s. Musik) erfunden. Fer-kel Gesch. d. Musik II. 270. 273.
Hexelmühle — hat schön vor 40 bis Zc, Jahren einMüller, Namens Axel, zu Schatzfeld erfunden undangelegt. Eine ähnliche Maschine hatte der Graf vonBorke auf seinem Gute zu Stargardt in Hinterpom-mern 1764 angelegt, ' die von 8 Ochsen getrieben ward,und in Einer Stunde roo Berliner Scheffel Hexe! schnei-den konnte. Hexelmühlen, als Wassermühlen, mit einemoberschlächtigen Rade, wo da« Schneidewerk dem Lum-