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Zweiter Band.
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Heye

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penschneider der Papiermühlen gleicht, hat man schonvor zo Jahren, ohnweit Nordheim, erbauen lassen.Beckm. Bibl. XIII. 47.

Heye s. Hoye.

Hierarchie, päbstliche, entstand im XI. Jahrhundert,da sich die römischen Bischöfe zum sichtbaren Oberhaupteder Kirche, als Statthalter Gottes auswarfen, sich

, selbst aller Oberherrschaft entzogen, und alle gekrönteHäupter als ihre Vasallen zu betrachten ansingen, auchdie oberstcichterliche und gesetzgebende Gewalt in der gan- 'zen Kirche an sich zogen. Gregorius VII. hat insbe-sondere diese großen Absichten und Begründung der päbst.lichen Monarchie befördert. — Walch Gesch. b. Päb-ste. 280. ff. — v. Selch ow Gesch. d. in Teutschegelt. Rechte, tz. aiy. ff.

Hieroglyphen. Für deren Erfinder werden die Egyptergehalten. Die Hieroglyphenschrift war nicht dem gemei-nen Manne, sondern ursprünglich nur den Priesternbekannt, die sich ihrer bedienten, um die Thorheitenihrer Religion vor vernünftigen Menschen zu verbergen,und sich bei ihren Betrügereyen unter einander selbst zuverständigen. Jablonsky allg. Lex. d. K. u. W. 14z.Goguet I. 178. — Fadric. I. 175. s. Schreib-kunst.

Himmel. Den Versuch, den heitern und trüben Him-mel nachzuahmen, machte Hooke im Jahr 1670.Lichtenberg Mag. s. d. Neueste, rc. V. 2, S. iz8.

Himmels- und Erdkugeln. Die Modelle der Him«melskugeln bei den Alten, scheinen größlentheils Armil-larsphären gewesen zu seyn (s. Ringkugel). Diodorerklärt die Fabel vom Atlas, der den Himmel tragt,dadurch, daß ein mauritanischer Fürst dieses Namens,die erste Kugel mit daraus verzeichneten Gestirnen ver-H. 9