Hörrohr
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bediente. In China soll Khy-pe den Gebrauch derHörner zum Blasen erfunden haben. Hokkm. Dex.univsrs. cont. I. zzz. — Goguet III. 274.
Hörrohr. Ist ohnstreikig eher, als das Sprachrohrerfunden. Die älteste Spur davon findet sich bei Joh.Baptist de la Porta, der 1615 starb, in snveenatürlichen Magie, die 1560 heraus kam. Er schloßaus dem Bau der Ohren scharfhörender Thiere, daßman, um in der Ferne etwas vernehmen zu wollen, eineArt Trichter ans Ohr hallen müsse. Die Erfindung deSeigentlichen Hörrohrs gehört indessen dem P. Atha»nasiuS Kircher, der 1649 im Jssuiter Collegio zuRom einen Trichter anbringen ließ, dessen engere Oeff»nung auf sein Zimmer im obern Stockwerk ging, wodurcher alles vernehmen konnte, was der Thürhüter unten,bei der wettern Mündung sprach. Im Jahr 1650
machte er diese Einrichtung bekannt. Kircher hat alsoschon über 20 Jahr eher das Hörrohr erfunden, gebraucht,und beschrieben, als Morland das Sprachrohr,(s. dieses) erfand. Auch Sckwenter, der vor Bekannt-machung des eigentlichen Sprachrohrs schrieb. Hai beides Porta Vorschlag ebenfalls nur an ein Hörrohr ge-dacht, an dessen Ende das Ohr angelegt werden sollte.Die Figur eines kleinen Waldhorns hat dem HörrohreJoseph Landinier gegeben. Beckm. Erf. I. 461. f.Schwenker mathem. Erquickst. I. 24Z. BuschHandb. d. Erf. VI. i6z. — Gehler II. 641. Voll-beding Arch. igz. Suppl. 95. Fischer II. 961.
Hos, um Sonne, Mond, oder andere Himmelskörper.Hals. — Die vornehmste Theorie der Höfe, welch»in den damaligen Zeilen den größten Beifall fand, hatHuyghenS, und solche 1667 zu Paris bekannt-ge»