Band 
Zweiter Band.
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Hymne

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der völligen Nässe hat, der Punkt der völligen Tro»ckenheit aber ihm nicht zu geben war. Saußure hat178Z sich eines Menschen Haares zum Hygrometer be»dient. Aber auch diese Einrichtung ist nach seinem eig-nen Gcständniß noch nicht vollkommen, doch bleibt ihmdaS Verdienst, zu einer bessern Hygrometri« die erstenrichtigen Gründe gelegt zu haben. Ehiminello, Astro-nom zu Padua , hat auf Veranlassung der Akad. derW ff. zu Mannheim 180Z einen mir Quecksilber ge,füllten Federkiel zum Hygrometer vorgeschlagen. —Iran Baptista zu Bicenza hat einen Streifen von ei-ner Goldschlagerblast u. s. w. De Luc und Sau-ßure haben beide in der Folge ihren Hygrometer wiederandere Einrichtungen gegeben, auch sind deren späterhinvon andern Naturforschern noch mehrere erfunden undverbessert, wovon viele ihren unverkennbaren Werth ha.den, aber doch bis jetzt alle das noch nicht sind, wassie seyn sollen, und auch das so lange nicht seyn wer-den, bis vorzüglich die Bestimmung der beiden festenPunkte unabänderlich ausgemittelt seyn wird. GehlerII. 66i. — Krünitz XXVII. 48c. — Fischer II.97z. Bolldeding Axchiv 195. Suppl. roo.

Hymne. Dies Lied ist von hohem Alter. Die Fabel machtdie Erato zur Erfinderin. Unter den Griechen sollenOrpheus, Linus und MusäuS die ersten Hymnengemacht haben. Andere halten den Antbes aus Böo-tien, der zu Linus Zeiten lebte, für den Erfinder.Nach Plutarch bat der ältere Olympus in Griechen-land zuerst die Hymnen bei den Gortersesten eingeführt.Die ältesten Hymnen bei den Akheniensern soll Pam-phus verfertigt haben. — Bon der Sappho , dieetwa 600 Jahre vor Ch. G. lebte, hat man noch eineHymne auf die Venus. — Zn der griechischen Kirche