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Zweiter Band.
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Jagd 16z

dringen und von den Thieren todten und mitnehmen wa»es wollte. Diese Art der Jagd dauerte bis auf die ZeitConstantinS des Große», des ersten christlichen Kai.sers, der an solchem heillosen Heidenwesen wohl keinenGeschmack finden konnte. — Der Römer GratiuS Fa-liscus, der mit dem Ovidius (im I. Jahrh, vorChr. Geb.) zu gleicher Zeit lebte, schrieb das erste Ge-dicht von der Jagd mit Hunden. Im Ansänge de-in. Jahrhunderts schrieb Oppian sein Gedicht von derJagd! — Die Lebensart der alten Deutschen bestandfast ganz im Kriege und in der Jagd, an welche sievon Jugend an, gewöhnt wurden. Die Auerochsensingen sie in Fallgruben; Hirsche,, Rehe undwilde Schweine singen sie gewöhnlich mit GarnenSie jagten auch mit Vögeln, besonders mit Falken undSperbern, vierfüßige Thiere. — Die ersten Könige vonFrankreich beschlossen die Parlaments-Versammlungenallemal mit der Jagd. — Ludwig XIV . gab eineJagd an, Hirsche bei Mondenschein und Laternenzu jagen. — Die Jagd mit Kanonen wurde 1789zuerst in Spanien ausgeübt, wo man in der Gegendvon Madcit in zwei Tagen 40.00 Stück Wild durch gro-bes Geschütz erlegte.— Daß der Gebrauch, mit Schsin.gen Vögel zu sangen, schon zu Davids Zeiten de-kannt gewesen ftp, «giebt sich aus Psalm 124, 7.—Eoguet. I. 8Z. 352. III. ,76. — Juvenel. I.5 vZ. ff. — Leonhardi Magaz. für das Forst- undJagdwes. II. H. z. III. H. 61. 62. IV H. 102.652. Löwe und Brieger neuestes Magaz. für Oeko»nom. rc. I. 3. 17, — II0kkwr. I.sx. I^aivers. Laut.III. 148.— Versl-ch ein. Kulturgesch. 144.fi. —Dusch Handb. d. Erf. VII. ,. ff. — Fabric. l. 214.-43. II. 24. 659.