Band 
Zweiter Band.
Seite
169
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Iahrzahl 169

Sommer, der andere im Herbst siel. Vers. «in. Kul-

lurgesch, rc. 177. ff.

ab»zahl s, Jahresrechnungen.

al-rppenwurzel. Die Wurzel des tüonvolvulu« ila-ispjia I,inn. einer in Mexico wild wachsenden Pflanze,ist zuerst im Jahre 1610 aus Talapa, einer Stadt inNeuspanien, von der sie, da ihre Kräfte dort zuerstentdeckt sind, den Namen erhalten hat, nach Europa gebracht. Die Erfindung, vermittelst des Weingeistesdas Harz aus der Jalapprnwurzel zu scheiden, scheintbeinahe eben so alt zu seyn, als die Wurzel in Europa bekannt ist, wenigstens wurde sie im Jahre 1634 inLeipzig schon genutzt. Gesenius Handb. 85. §. zr.am den. Für deren Erfinder giebt man gewöhnlich dengriechischen Dichter Archilochus von der Insel ParoS aus, der nach einigen 720 Jahr vor Chr. G., nachandern aber später gelebt haben soll. Da aber diesemmehrere erhebliche Einwürfe entgegen stehen, und eSschon lange vor Archilochus jambische Verse gegebenhaben soll, und der erste Erfinder der Jamben nicht mitGewißheit zu bestimmen ist, so verweise ich, um michdabei nicht auszuhalten, auf Busch Handb. d. Erfind.VII. 2y. wo fast alles hieher gehörige umständlich auseinander gesetzt ist. Vollbeding 197.arnben» archilochischr s. Satyr«, jambische,anitscharen. Eine Gattung Soldaten, welche diebeste Infanterie der Türken ausmachen. Sie entstan-den durch Amurath I. ursprünglich aus einer Mengevon den streifenden Pa'rlheien Amuraths zusammenge-brachter Christen, aus welchen derselbe 1362 ein ganzneues Kriegsherr errichtete, das den Namen Ianit-scharen erhielt, von Jegni (neu) und Tscheri(Soldat) daß also Jegni-Tscheri, woraus in der