Band 
Zweiter Band.
Seite
183
JPEG-Download
 

Inventionö-Hörner igz

Hospital für Landsoldaten zu Chalsea gestiftet, und vomK- Wilhelm Ui. vollendet. Das ungleich größere undprächtigere Hospital für Matrosen zu Greenwich , wozudie Königin Maria, Gemahlin K. Wilhelms III., dieerste Veranlassung gegeben hat. ist 1695 angefangen,und hernach von Zeit zu Zeit vergrößert und verschönert.worden. Beckmann Ecf. V. 425.

Jnventions-Hörner. Der Königl. Waldhornist Brunnzu Berlin , hat ein Mittel erfunden, die Hörner in-wendig mit einem Lacke zu überziehen, der so fein ist,daß er dem Klänge des Instruments keinen Eintrag thut,und der gleichwohl gegen alle die Uebel sichert, die inder Regel aus dem Ansammeln des Speichels, und derFeuchtigkeit des AthmenS in den metallenen Jnstrumen- ,ten zu entstehen pflegt. Er hat diese Hörner selbst Jn-ventionShörner genannt. — Magaz. aller neuenErfind. VI. 371.

Johannisbeerstrauch. Soll erst ums Jahr 1533 vonder Insel Zanke nach England gebracht worden seyn»Schröckh allgem. Weltgefch. f. K. IV. 2. 141.

Johann! sblut. Im XII. und wenigstens auch im fol-genden Jahrhunderte, ließen verschiedene Klöster die Co-chenille (s. diese) von ihren Unterthanen sammeln, undsich als einen Tribut liefern. Weil die Cochenille umJohannis gesammelt ward, so nannte man sie Johan»nisblut» vermuthlich, weil die Geistlichen diese Ein-nahme durch diese Benennung zu einer religiösen Sachtmachen wollten, und dieser Name hat sich bis aus unsrrZeiten unter den Landleuken erhalten. Beckmann Ers.

III. 24.

Johann! sbrod. Der Johannisbrodbaum (Osrawnia H-lirzua I^iun.), welchen man aus der ganzen Dftküst«Spaniens zieht, trägt »ine Schote, von 6 — io Zoll