Iovilabium
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Kaschau r788 heraus. Iuvenek. I. 472. II. 2S6 —298- Busch Handb. d. Erfind. VII. 9z. ff. — Fa.bric. I. 849 - ff-
Iovilabium. Hat Joh. Dominicus Caßini (geb. !1625, gest. 1612) eriunden. Ein anderes crr'and Joh.Flamstead (geb. 1646, gest. »720) im Jahre > 685 ,und ein noch größeres und genaueres O. Loth Zuni-dach (geb. lüüi, gest. 1727) im Jahre 1716. — Bi» ion Bathem. Werksch. z. Eröffn, v. Doppelmayr106. f. Busch Hanbb. d. Elf. VII. 98. Fischer.
III. 709.
Ipecacuanha. Eine Erbrechen erregende Wurzel. Siewächst im mittägigen Amerika, in Peru und in Brasi-lien, auch in Eapenne und Guiana , in sandigen Ge-genden, und kommt durch die Spanier und Portugie-sen nach Europa , von denen sie die Holländer bekom- !men und weiter versenden. In der Mitte des XVII. ^Jahrhunderts wurden die Heilkräfte dieser Wurzel in ^Amerika bekannt. Wilhelm Piso beschrieb sie zuerst !in seiner Geschichte von Indien , 1658. Durch diesenlernten sie die Europäer zuerst kennen. Le Gras, ein ^französischer Arzt. der im Jahre 1672 zum dritten Malewieder aus Amerika nach Paris kam, machte sie weit- !läustiger bekannt, doch geneth sie bis zum Jahre 1684oder 4686 wieder in Vergessenheit, da ein französischer ^Kaufmann, Namens Grenier, sie dem Helvelius,einem Arzte zu Rheims, wieder als Heilmittel anpries.Dieser erzählte dem König Ludwig XIV. von dieserWurzel, als einem bewährt gefundenen Mittel gegen dieRuhr, wurde von diesem ermuntert, in Krankenhäu-sern Versuche damit anzustellen, und bekam, als diesegelangen, außer einer ansehnlichen Belohnung such dasMonopole. Der Kaufmann verkaufte indessen seine»