Band 
Zweiter Band.
Seite
188
JPEG-Download
 

i83

Jsengrii,

den darin so lange bis sie geneseken, an Ketten gelegt,und losgelassen, wenn fie wieder zu Verstände gekom,rnen waren. Beckm. Erf. V. 42,.

Jsengrin, ein Name, den man im Mittelalter inFabeln und Spoktliedern (s. diese.) dem Wolf beilM,soll seinen Ursprung von einem solchen Spottliede haben,das damals auf den österreichischen Grafen Jsengriiyder sich gegen Kaiser Arnulph empört hatte, gemacht,und überall gesungen wurde. — Forkel Gesch. derMusik. II. 2zZ.

Isländisches Moos s. M00S.

Jsochronisch-paracentrisch« Linien. Die Frage»von diesen Linien hat Leibnitz i68g zuerst in die M>-chanik eingeführt, nachdem er sie schon 1687 einemVertheidiger der carkesianischen Physik, dem Adk Cale-lan, ausgegeben halte. Fischer. IU. 19. — Voll-beding Archiv, igy.

Jsthmische Spiele. Sie haben ihren Namen von dirErdzunge, (lnkmur) worauf Korinth lag, und wo siegeseyert wurden. Nach Pausanias waren sie anfangt,eben wie die nemeischen, (s. diese.) bloße Leichen-spiele, und sollen zur Ehre des MelicerteS, vonSisiphus, König von Korinth , gestiftet seyn. Nachrnehrern Unterbrechungen wurden sie von TheseuS ni»errichtet und dem Neptun geweihet. Sie waren ihr»Einrichtung nach, den olympischen, pylhischen und ne>rveischen Spielen völlig gleich, und hatten eben so, wiediese, ihre gymnastischen und musikalischen Wettstreite.Der Kaiser Nero war in diesen Spielen ein musikali-scher Sieger. Nach der Zerstöhrung von Korinth wurdensie von den Römern nach Sioyon verlegt. Sobald aberKorrnrh wieder aufgebauet war, ebenfals daselbst wiedtterneuert. Anfangs wurden sie in der Nacht geseyert;