Italienische Dichtkunst
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TheseuS aber ließ sie nickt nur bei Tage f-yern, son-dern forderte auck von den Korintheen, daß sie denAtheniensern den Rang dabei lassen sollten. Sie wurdenolle z Jahre im Herbst wiederhohlt. Einige, z E. Pli-nius und Solinus sind der Meinung, daß sie all«g Jahre wiedeihohlk wurden. — Die Korinkher warenRichter und Aufseher derselben, und die Preise bestan-den anfänglich aus Ficktenzweigen, nachher aus Epheu. —Wie lange diese Spiele gedauert haben, findet man nir-gends mit Gewißheit bemerkt. Sie wurden von den Ko»rinlhern auch in ihre Pflanzstadt Syraku« gebracht,und außerdem noch zu Ancyra, dem Aeskulap znEhren, und selbst in Rom , durch den Kaiser Neroveranstaltet. Endlich sollen sie vhngefähr um die Zeitder Regierung des Kaisers HadrianuS , über 100 I.nach Chr. Geb., ganz aufgehoben seyn. — PotterAr»ä»l. I. yyc>. — Funke neues Realschullex. II.>078. - Forkel Gesck. d Musik. I. L8Z.
Jialieniscke Dichtkunst. Die ersten ilali-nischen Dich-ter. die sich in ihrer Muttersprache mit einigem Glückhe> vorthaten, deren Werke aber mehr der Sp ache, alSder Schönheit wegen, gelesen werden sind unter an-dern: Guido Guinicelli und Onesto von Bologna,im XUI. Jahrhundert. Gnittone von Arezzo , derd>m Sonnet eine bessere Gestalt gab, (gest. 1294) Gu-ido Cavalcanli. (gest. um rzon.) Cino von Pi»stoja. dem vor Petrarca kein Dichter an Eleganzund Sanftheit gleich kam. (gest. 1336) Zeitgenosse deSletztem, der alle seine Vorgänger übertraf, war DanteAlighieri, aus Florenz , (geb. 1265, gest. 1321.)Franz Petrarca, (geb. zu Arezzo 1304. gest. 1374.)der eigentliche Vater der italienischen Dichtkunst und