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Zweiter Band.
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Kumpfersäure

IX. Jahrhundert. Er ist also ein Irrthum, wenn Mur-ray behauptet, daß der Kampfer den Griechen nicht be-kannt gewesen sey. Doch haben ihn die Araber zuerstunter dem Namen dakur oder Lankur, als Arzney be-rühmt gemacht. Im spätern Zeitalter haben besonder-Menghjni, Earminati, Monro zur Erforschungseiner Natur und Kräfte, häufige Versuche angestellt.Daß der Kampfer im höchsten Grade der Fäulniß, nem-lich im Brande, sowohl dem trocknen, als fruchten,ein sehr wirksames Hülfsmittel sey, wußte schon der be-rühmte Araber Ali Osei bah. Seine Kraft wider faulePocken hat zuerst Halter durch Beobachtungen 1735bestätigt. Spuren der Wirksamkeit des Kampfers widerWuth und Tiessinn, findet man schon beim Theophra-stus Paracelsus u. a. Sennert (geb. »572, gest.1637.) hat ihn zuerst wider die Mullerwuth empfohlenund in neuern Zeiten haben berühmte Aerzte seine Heil-kraft durch Versuche bei ähnlichen» und andern Uebelnaußer Zweifel gesetzt. — Sprengel Gesch. d. Arzneyk.H. zrz. — Murray Arzneyvorrath. IV. 477, ff.

Kampfersäure (^ciä. cumpfioricurri) hat Koseg ar-ten zuerst 1785 durch Bearbeitung mit Salpetersäure,aus dem Kampfer geschieden, und sie für eine eigen-thümliche erklärt. — Xoesgartsn rle oampko-

ra etc. Ooett. 1785. 4. Dörffurt Abh. üb. d. Kam-pfer. Witt. I7YZ.

Kanal. Nach den bis jetzt bekannt gewordenen Nachrich-ten ist Egypten das erste Land, das künstliche Kanälezur Schiffahrt hatte', Sesostris hat die ersten Kanäleangelegt. — In Babylvnien ließ Nebucadnrzardie ersten Kanäle graben. — Zu Ende des III. Jahr-hunderts ließ der Kaiser Chitfu, der China eroberte,

und Pecking zur Residenz wählte, den Bunlyangho