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Kasianienzucker
Euböische Nüsse genannt wurden; endlich wurde ernach Tarent, und überhaupt in das untere Italien ge-bracht. Wegen des Ursprungs von Sardes nannte mandie Kastanien Sardiscke Eicheln. In den späternZeiten erst erhielten diese Früchte den Namen Kasta.nien von der Stadt Eastanum, oder Castanea , inder Landschaft Magnesia, wo sie angebauet wurden.Birgil (Laclos. II. gz.) nennt sie daher Kastani,fche Nüsse. Nachher nannte man sie sardiNischeNüsse, weil sie in Europa zuerst in Sardinien gezogenwurden. (Plinius H. !X. XV. 2z.) Künitz XXX.545. -s. Roßkastanien .
Kastanienzucker. Pietro Nardini , Arzt zu Ca.stell», in der ehemaligen Mark, Ankona , hat vor ei-nigen Jahren ein Mittel erfunden, aus Kastanien Zu-cker zu sabriciren. Hundert Pfund Kastanien geben roPfund schönen Zucker, der Ueberrest von den benutztenKastanien betragt 6g Pfund, und kann theils noch mitunter das' Brodmehl genommen, theils zu Biehsutterbenutzt checken. — Zschokke Mifcelle» für d. neuesteWeltk. VI. 200. — Die Entdeckung des Zuckers inder Kastanie hat auch Parmentier 1780 bekannt ge-wacht, und vor etwa Z Jahren Chuervazzi aus Flo-renz aufs neue angekündigt. — Hermbstädt Bulle-tin XII. Z4g.
Katadioptrische Teleskope mit gläsernen Spiegeln,anstatt der metallenen zu verfertigen, hat CaledSmith in London zuerst gelehrt. — Geißler Beschr.d. neuest. Jnstrum. I. 26.
Katarakt.?. (Staar.) Der wahre Sitz der Kataraktewurde gegen die Mitte des XVII. Jahrhunderts bekannt.Ein pariser Wundarzt, Remi Lasnier, soll zuerst be-wiesen haben, daß der Staar kein Fell, sondern eine