Kegelspiel
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Geb. blühete, als den Erfinder der Kegelschnitte an;aber dieser erfand sie nicht, sondern bediente sich ande-rer krummen Linien. AristäuS, ein Schüler deSPlato, hat zuerst über die Kegelschnitte geschrieben;aber seine Werke sind verlohren gegangen. — Fran«ciscus von Schooten hat gezeigt, wie die Eigen-schaften der Kegelschnitte durch algebraische Rechnungenzu finden wären. — Fabric. II. 195. Wolf ma-them. Lex. 1246. f. Apollonius von Perga in Pam-philien, der um 2Z0 vor Chr. Geb. die Mathematikvon Euklides Schülern lernte, hat 8 Bücher von Ke-gelschnitten geschrieben. Meusel Leitf. I. 34z. Voll-beding Archiv. 204.
Kegelspiel. Soll vom Bachus zuerst eingeführt seyn.Das erste Verbot dieses Spiels findet sich unterCarl V., König von Frankreich . Man unterscheidetin Frankreich zwey Arten dieses Spiels, deren eine daSSpiel von Siam genannt wird, weil es zu derZeit erfunden wurde, da die Gesandten dieses asiatischenKönigreichs, unter Ludwig XV. nach Frankreich ka-men. Vers. einer Kulturgesch. 153. f.
Kehlkopf. Daß der Kehikops beim weiblichen Geschlechtenicht nur ein Dritlheil kleiner ist, sondern auch höherhängt, als beim männlichen Geschlechte, hat Sömme.ring erwiesen. Sömmering vom Baue des menschl.Körp. V. 2. S. 20. 25.
Keil. Der vormalige Professor der Mathematik zu Wit-tenberg, Chr. Friedr. Bärmann, hat im Jahre1751 die Lehre vom Keil im Allgemeinen abgehandeltund erwiesen, wie sich überhaupt für daS Gleichgewichtbeim Keile, die Kraft zum Widerstände verhalte. —Lsil äisr. äs 6uneo. Witt. 1751. 4. — Gehler.II. 748. — Fischer. IU. 89.