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Zweiter Band.
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Keroplastik

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Sprache das Wort eigentlich zugehört, läßt sich nichtmit Sicherheit ausmachen. Da aber die Araber selbstdie Farbe, und das Wort aus Armenien herleiten, soscbeint es ein ausländisches Wort zu seyn, das die Ara-ber mit der Sache nach ihrer Ausbreitung in Oberasienerhielten. Indessen ist ohnstreitig die Farbe lange vor derEpoche der Araber im Orient bei Hebräern, Phöniziernund Egyprern bekannt gewesen. Bei den Hebräern kommtsie unrrc dem Namen Tola vor. Tola ist eigentlich derWurm, dann, nach der Analogie von Kermes, Wurm»färbe, Scharlach. Da die Phönizier so früh aufSpanien und andern Gegenden, wo der Kermes einhei-misch ist, handelten, so läßt sich auch wohl begreifen,wie in Palästina, um und vor Mosis Zeit die Farbebekannt seyn konnte. Auch in Egypten muß sie umdiese Zeit bekannt gewesen seyn, denn die Hebräer konn-ten sie nur daher haben, als Moses in der arabischenWüste Scharlach von ihnen forderte, um sein heiliges»Zelt auszuschmücken. (2. Mos. 26. 1.) Kermes heißtimmer rothe Farbe, und wo genau gesprochen wird,hvchroth. Beckm. Elf. III. lg. 2Z. WollbedingArchiv. 205. f. s. Cochenille. Scharlach.

Keroplastik s. Anatonische Wachsfiguren, Vsrgl,Busch Handb. d. Erf. VII. 279.

Kesselflickerpfeise. Diesen Namen hat man in neuernZeiten in Frankreich einem Instrumente gegeben, wel-ches sonst krestels, krelsl oder kretiau heißt, undwelches man für die Siebenpseise halt, die demPan bei den Alten zugeschrieben wurde. Forkel Gesch.d. Mus. II. 746.

Ketten. Deren Gebrauch ist sehr alt. Nach i. B. M.41, 42. bekam Joseph eine goldene Kette, als einEhrenzeichen. AedekiaS wurde als ein Gefangener drS