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Kettenbruch
Nebucadnezar mit Ketten gefesselt, (Irrem. 52, n.)und Simson wurde mit ehernen Ketten gebunden.
(Nichts 16, 21.) — Bei den Römern soll es Larqui,nius Superbus, der im Jahr 245 nach Roms Erb.verjagt wurde, zuerst ausgebracht haben, die Gesänge,ncn mit. Ketten zu fesseln. Lxcerxt. kol^b. x. 786.
Kettenbruch. HuyghenS war der erste, der sich im /
XVII. Jahrhunderte bei Berechnung der Räder zu seinemPlanetarium der Kettenbrüche bediente, und ihr« Theo- ^
rie zurrst vervollkommnete. Busch Handb. d. Erf. VII.
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Kettenkugeln. Waren 2 halbe oder ganze Stückkugeln,die durch eine 3 — 4 Fuß lange Kette mit einanderverbunden waren, und beide auf einmal in eine Kanon«geladen wurden. Sie wurden zu Anfang des XVI.Jahrhunderts erfunden, und man bediente sich ihrer,um die feindlichen Schiffe Mast- und Segellos zu ma-chen. Hoyer Gesch. d. Kriegsk. I. 2zy.
Kettenlinie, Stricklinie. Eine krumme Linie, wel-che eine Kette, oder ein Strick formirsn, wenn sie anbeiden Faden aufgehangen werden. Galilai hielt siefür eine Parabel, Joach. Jung wies bald nach, daßeS eine andere seyn müßte, konnte sie aber eben so we,nig finden. Leibnikz hat ihre Eigenschaft zuerst i6ylgezeigt, und in eben diesem Jahre haben sie auch Jvh. !Bernoulli und Huyghens gesunden. Wolf ma-Ihem. Lex. 321.
Kettenregel. Ist schon 1526 in Deutschland bekannt ge-wesen. In der kaufmännischen Rechenkunst wird Grau-mann gewöhnlich für den Erfinder der Kettenregel an-gegeben. Dies ist aber wohl nur so zu verstehen» daßrr sie zuerst auf kaufmännische Rechnungen angewandthabe. Kästner Forts. d. Rechenk. I. 3. S. In