Kettenstöcke
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der allgem. Lit. Zeit. 1791. N. 25. wird der Fran«zose Monnier de Clairecombe für den Erfinder derKettenrechnung ausgegeben, die er zuerst i6gz bekanntgemacht haben soll. Man hat sie aber in Deutschland schon weit früher gekannt. Busch Handb. d. Erf. VII.282. — Vollbeding Archiv. Suppl. 106.
Kettenstöcke, wurden gegen das Jahr 1497 zuerst aufden Gassen errichtet. Kl. Chron, Nürnb. 48.
Ketzer. Diese Benennung soll im XI. Jahrhundert aus-gekommen, und von Lstsisris oder 6sLaris, wie mandamals die Novatianer, Albigenser, Waldensec u. a.nannte, entstanden seyn. Nach einigen sollen dieseSeelen sich den Namen der Lstsiaroruna selbst beigelegthaben, um dadurch anzuzeigen, daß sie sich einer be-sondern Heiligkeit zu befleißigen suchten. Universal-lex. V. 1476. Daß man den Ketzern keinen Glau-ben halten dürfe» dieser Satz wurde in der römisch-ka-tholischen Kirche auf dem Costnitzer Concilio 1414befestigt. — Fabric. II. 1020. — klebrigen- seheman über Ketzer und Ketzerey, Fabric. III. Re-gister; , unter diesem Namen.
Ketzermeister, haben ihren Ursprung vom Pabst Jn-nocentius III., der 1216 starb. Seiler Tabellen13. Jahrh.
Keuschheit; die Erfindung» sich aus allzugroßer Keusch-heit selbst der Mannheit zu berauben, fällt ins II.Jahrhundert. Reinhard Einl. in d. Gesch. d. christl.K. 51.
Kienruß. Schon zu Pliyius Zeiten schwelete manKienruß in besonders dazu erbaueken Hütten, in wel-chen der Rauch deS schwelenden Kienholzes, so wie nochjetzt, in eine verschlossene Kammer geleitet ward. Deck-mann Erf, IV. 492. — In Schweden war schon un»