Band 
Zweiter Band.
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259
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Knaster 259

Lichtenberg Magaz. rc. V. 4. S. 48. Gehler. II.773 - Fischer. III. 124.

Knaster, woher der Name. s. Taback.

Knet.Mühle, Knet-Maschine. Eine Maschine zumKneten des Brvdleiges, hat ein Mitglied der patrioti-schen Gesellschaft zu Genua , wo die Bäcker ehemals diewiderliche Gewohnheit hatten, den Teig mit den bloßenFüßen zu treten, erfunden. — Magaz. all. neuenErf. I. 108. — Geißle» Deschr. d. neuest. Jnstrum.VI- 53 -

Knoblauch. Schon der römische Dichter Macer, derzu den Zeiten des Kaisers Augustus lebte, besingt denKnoblauch als ein Wurmmittel. Dioscorides undPaul von Aegina loben ihn ebenfals wider die Wür-mer. Auch Hippokrates, Galenus und Celsus haben bereits in andern Fällen seine medicinischen Kräfteanerkannnt. Daß der Gebrauch des Knoblauchs bei denJuden sehr alt ist, ist bekannt. Schon im 5, B. Mos.ir, 5. heißt es, daß sie danach gelästert hätten. Wersich, sagt Mellin, von den Kräften des Knoblauchs,in Beförderung der Liebeswcrke» überzeugen will, frag«nur die Juden, und er wird Wunder hören. MellinMal. med. 70. §. 17.

Knochen. Die Kunst, Knochen zu bleichen, hat SimonPauli zu Rostock (geb. i6Zc>.) erfunden. — Die Kunst,Knochen weich zu kochen, erfand Dionysius Papi-nus um 1688. — Daß Knochen, die lange in trock-nn Asche liegen, dir Lürkissarbe annehmen, hat leComte zuerst bemerkt. — Daß Knochen, mit Eisen-vitriol vermischt, eine blaue Farbe geben, hat Buchoyzuerst entdeckt. — Daß Knochen durchs Feuer in einenglasartigen und durchsichtigen Körper verwandelt werdenkönnen, warauS man Trinkgläser machen kann, und