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Kohl
der Esq. August Friedrich Thoelden iFc>2 erfun-den. — Magaz. all. neuen Erf. III. zoi.
Kohl. Es würde mißlich seyn. den Kohlarlen der Altendie jetzt gebräuchlichen Namen anzuweisen, und diejenigen,welche wir- jetzt bauen, in den Schriften der Griechenund Römer aufzusuchen. Denn bei der durch so vieleJahrhunderte in so verschiedenen Landen forrgedaucrtenCultur, haben von Zeit zu Zeit neue Abarten entste,hen, und alte wieder eingehen müssen; so daß wir ebenso wenig noch alle Abarten der Allen haben werden, alsdiese diejenigen sämmtlich gekannt haben, welche unserZeitalter zieht. Beckmann Erfindung. V. rig.
— den krausen Kohl» auch einige solche Arten, wel-che wir Broccoli nennen, haben die Alten schon ge-kannt. Die jetzt gebräuchlichen Broccoli sind indessenerst am Ende des XVI. Jahrhunderts aus Italien , nebstdem Namen, nach Frankreich gekommen. Das. 12a.
Kohlen. Glühende Kohlen zu tragen, auf glühendenKohlen, oder auf glühendem Eisen zu gehen; — vondiesem Kunststücke findet man schon Spuren in denSchriften der Alten.' Beckm. Erf. IV. 71.
Koh lrnbr ennrrey. Diese Kunst ist sehr alt. Salo-mo (Sprichw. 26, 21.) unterscheidet schon die Kohlenvom gewöhnlichen Brennholze. Bei den Römern wardiese Kunst sogar geehrt, der M. Aemilius Scau-ruS, der die Ligurirr überwand, handelte einige Zeitmit Kohlen. Altgem. hist. Lex. IV. 37z. Fabric.I. 2lZ.
K 0 h l en p.u l v er. Das vor einigen Jahren von den Pro-fessoren Döbereiner und Kiefer zu Jena angepriese-ne Pulver von Holzkohlen, hat schon früherhin Schreiger unter den chemischen Luslverbessrrungsmitteln ange-führt. — Schreger Balnevtechnik, Fürth c8°Z-