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Komödie
älter« im XVI, Jahrhundert, in einem fortgehenden Ge-sänge» nach Einem Sylbenmaaße, in lauter gleichenStrophen, verfertigt. Er starb 1605. — MeuselLeitf. III. ilgZ.
Komödie. D>e Komödie der Griechen ist, wenn manaus ihren ersten Ursprung zurück geht, vielleicht eben soalt, als die Tragödie (s. diese), sie wurde aber späterausgebildet, als diese. Der Ansang dieser dramati-schen Dichtungsart fallt bei den Griechen in die gasteOlympiade, und war sehr unbedeutend. Der Muth-wille und die Spöltereyen, die Thespis auf seinemKarren trieb, mit welchem er von Dorf zu Dorf fuhr,und die Leute durch Absingen seiner bei sich habendenLieder vergnügte, war der erste Anfang derselben, da-her der Name Komödie, Dorfgesang, Bauern-gesang, von Dorf» und -ööy, Gesang. Die
Lieder, die dergleichen Leute sangen, waren ausschwei-fend lustig, oft auch unzüchtig. Auch war im Anfan-ge Komödie und Tragödie einerley. Nach und nach un-terschieden sich beide Arten; die Tragödien wurden ernst-haft und gesittet, und blieben in den Städten; dieLieder aber, welche man Komödien nannte, behielt!»ihren lustigen Character bei, und man sing an, siebisweilen mit einer Art von dramatischer Vorstellung zubegleiten. Die Komödie blieb lange in der rohen Ge-stalt, obgleich die Tragödie sich schon ziemlich ausgebil-det halte. Von der schon ausgebildeten Tragödie wur-den nun auch manche Verbesserungen der Komödie herge-nommen. Man führte eine Hauptperson, Masken,«in singendes und tanzendes Chor, eine größere An-zahl spielender Personen, ein schickliches Theater, unddergleichen vom Trauerspiel entlehnte Sachen ein. DieZeit, wo diese Verbesserungen ihren Anfang nahmen, ist