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Zweiter Band.
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Komödienzettel

sittetes Wesen in Griechenland einführte, so hatte dieswenigstens die Wirkung, daß man mehr Achtung fürsich und andere bekam, folglich die Beleidigungen ver-mied, wodurch man den Vorwurf eines übelerzogenenMenschen gegen sich erregen konnte. Hiczu kam darGesetz, durch welches verbothen wurde» wahre Bege-benheiten zum Stoff der Komödie zu wählen, und manmußte durchgängig nur erdichtete nehmen. So entstanddie neue Komödie, die sich aus die allgemeine Mah-lerey der Sitten einschränkte, eine Satyrr, oder garein Pasquill zu seyn aufhörte, und eine viel anständi-gere Gestalt bekam. Der vorzüglichste, hieber gebörigeSchriftsteller war Mänander, welcher dergestalt Epo-che im Lustspiele machte, daß er selbst den Aristophamsbei weitem übertraf, und von seinem Nachahmer, Te-renz, doch nur zur Halste erreicht wurde. Rambach Litt. Hist. 129. st Funke neues Realschullex. I. zzr.Sulz er I. 368.

Komödienzettel. Sind eine Erfindung neuerer Zeiten.

Die Alten hatten dergleichen nicht. Statt deren hingensie ein Gemählde von den Haupkscenen eines theatrali-schen Stücks zur Schau aus. Dies waren die tsbulss-cowicas. Funk neurK Realschullex. IV. 465.

Kompaß s. Compaß .

Kompressisnsmaschine s. in E.

Konsonant»; ein Saiteninstrument, hat der AbtMont erfunden. Jacob son trchnol. Wärterb. I. 374 -

Kopfbohrer. Ein Instrument, das beim Accouchementgebraucht wird, hat O. I. G. Klees erfunden. Er-lang. gel. Zeit. 179z. S. 6r.

Kvpspslaster. Ein besonderes hat Philotas oder Phi« jloteuS von Amphissa erfunden. Fabric. Ist 244.

Kopuliren. Soll von einem holländischen Gärtner, Na« !