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Kork
gekommen seyn. Jetzt findet man ihn nicht mehr aufjener Insel, auch nicht mehr um Aorinth, wo er dochzur Zeit der Benetianer gebauet worden. Aufbewahrtwerden die Korinthen in ganz dicht vermachten Zimmern,so wie in manchen Landern der Hopfen aufbewahrt wird.Sie backen darin so fest an einander, daß sie mit einerHacke getrennt werden müssen. Man soll diese Rosinenin den englischen Branntrweinbrennercyen gebrauchen,auch sollen sie zur Reinigung der Wolle und Seide die-nen. Die größte Menge geht nach Livorno und Trieft,und von da nach London, Amsterdam und Hamburg .In Morea ist der größte Markt für diese Waare Pa-llas; doch wird jetzt viel aus Analolico mit dänischenSchiffen ausgeführt. Bcckmann Bibl. XXII. iz.
Kork. Der Kork ist die äußere Rinde eines Baums, derzur Gattung der Eichen gehört, und im südlichen Eu-ropa, vornämlich im südlichen Frankreich, Spanien ,Portugal, und in Toscana wild wächst. Wenn derBaum ohngesähr 15 Jahre alt ist, so kann er zum er,stenmal, und nachher wieder immer ums achte Jahrentrindet werden. Schon die Griechen und Römer ha-ben diesen Baum und seine Nutzung gekannt. Die Fi-scher machten damals die Flossen zu ihren Netzen ausKork , wozu jetzt, da der Kork viet theurer gewordenist, kleine Bretter von leichtem Holze genommen wer-den. Auch wurde er zu Ankcrtaurn, zu Sohlen, wel-che in die Schuhe gelegt wurden, und zu Schwimm-gürteln gebraucht. Auch der Gebrauch Korks zuPfröpfen, der zu unsrer Zeit der stärkste und allge-meinste ist, ist den Römern nicht ganz unbekannt ge-wesen, wenigstens hat er dazu gedient, allerley Fässerdamit zu verschließen. Aber sehr allgemein scheint dieseAnwendung damals noch nicht gewesen zu seyn, und
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