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Zweiter Band.
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Korke

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die Korkstöpsel scheinen nicht vor den XVI. Jahrhunderteaufgekommen zu seyn. In Frankreich sind die Kork-stöpsel oder Pfröpfe um 155z wahrscheinlich noch nichtsehr im Gebrauch gewesen; und »zu Lottichiuß Zei-ten. der 1560 starb, hatten reiche Leute zwar gläser-ne Flaschen, aber mit einem zinnernen Mundstücke, diealso auch ohne Kork fest genug verstopft werden konn-ten. In den deutschen Apotheken sind die Korkstöpselerst seit Ende des XVII. Jahrhunderts im Gebrauch.Vorher hatte man nur Wachsstöpsel gebraucht. Beck»mann Erf. II. 412. Wie stark der Verbrauch deSKorks sey, kann man daraus abnehmen, daß r/Zr, allein der Brunnen zu Niederselters 2.208,000 Stöpselgebraucht hat. >Das. V. zor.

Korke so zuzurichten, daß die Ausdünstung gehindert, dirLuft abgehalten wird, und atzende Sauren nichts dar-auf vermögen; hat der Commercienrath Ulrich Rü-de nschiöld 1762 erfunden. Schweb. Abhandlung.XXIV. 205.

Korkelektrometer, welches auS 2 kleinen Kugeln vonKork oder Hollundermark besteht,-die ohngefähr die Grö-ße einer Erbse haben, und an seinen Zwirnsfäden han-gen, ist von Canton ums Jahr 1750 erfunden. DieKugeln heißen daher die Cantonschen Kugeln.^Pristley Gesch. der Elektricit. 34z.

Korkplatten zum Schwimmen. Eine neue Einrich.tung derselben hat der Engländer Mallison erfunden.— Magaz. all. neuen Erfind. V. zo8-Kockpfröpfe s. Kork .

Korkzieher, womit man den Pfropfen durch bloße-Schrauben auS den Flaschen bringt, ist eine englischeErfindung. Zourn. des Lux. u. d. Mod. 1792.S. 54,