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Krap
Kränze zum Symbol in mehrerer Absicht. Braut undBräutigam trugen Kränze als ein glückliches Zri-chen der Vollendung, sowohl wegen ihrer zum Zielgekommenen Wünsche, als auch in Rücksicht bisher be-siegter Leidenschaften; zugleich aber auch dem .Gölte derHochzeit, Hymenaus, zu Ehren. Nicht blos aberheidnische Völker der alten Welt, sondern auch der He-bräer sreuete sich des Hochzeitkranzes. Endlich ging die-ser Gebrauch auch auf die Christen über, wo man je-doch lange Anstand nahm, diese Sitte der Heiden nach-zuahmen, und es wurde sogar dagegen gepredigt. Daaber die ersten christlichen Kaiser sich und ihren Brautenam Hochzeittage Kränze ohne Bedenken' aufsetzten, soverschwand der Skrupel, und das Volk ahmte nach.Gregor von Nazian; (geb. um Z 23 , gest. zgi.)rieth nicht nur den Vätern, ihren Töchtern am Ehren-tage selbst den Kranz aufzusetzen, sondern es ward auchdiese Sitte sogar heilige Ceremonie vor dem Altare; undes wurde solchergestalt der Kranz auch bei den Christenein Theil des hochzeitlichen Schmuckes. Ais Ehrenzei-chen des Wohlverhaltens, und Trophäe besiegter Anfech-tungen, für jedes junge Paar, trat er, sammt sei-nem Gebrauche, zugleich in seine alte Bedeutung ein,und blieb seit dem in ungestöhrlem Brauche. Kränze beieiner zweyten Ehe waren aber nie häufig, kamen auchbald ganz ab; da eigentlich, wce das auch noch jetztder Fall ist, nur dasjenige Frauenzimmer einen Kranzan ihrem Hochzeittage zu tragen, das Recht hatte, dieman nicht überführen konnte, daß sie bereits ihre Jung-frauschaft verlohnn habe. Krünitz. XI,VU. 6y8.
Krap st Aärberröthe.
Kratzmaschine, zu Verarbeitung der Schafwolle, ha-ben Schürmann zu Hagen in der Mark, ingl. Kai-