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Zweiter Band.
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Kriegs -Perspectiv

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Im XIV. Jahrhundert kamen in Deutschland dieSöldner auf. Gegen das Ende des XV. Jahrh,entstanden stehende Armeen, die man in gleich großeHausen von Infanterie und Cavallerie abtheilte. Kö-nig Carl VII. von Frankreich war der erste, der :44z«ine stehende Armee errichtete. Die Deutschen undItaliener sind die ersten gewesen, welche die Kriegs-kunst wissenschaftlich bearbeitet haben. Ludwig XIV. (gest. 17,5) schrieb den Soldaten zuerst Gesrtzevor, und führte die Monturen bei den Regimenternein. Friedrich Wilhelm der Große, Kuhr-sürst von Brandenburg , führte in Deutschland zu-erst die stehende Armee in seinen Ländern ein.Man sehe die hieher gehörigen einzelnen Artikel; übri-gens aber Goguet. I. 311. s. 31Z. 324. Z28. f. ZZl.f. II. Lyz. 2YY. f. ZO2. f. Z06. Z20. 295. 343. III.142. 14g. 151. Busch Handb. d. Erf. 417442. Hoyer Gesch. d. Kriegsk. 1 . II. III. Gökting.2797. Meusel Leitfaden III. 104z. ff. Ili-ve«, el. II. 178.

Krieg«,Perspectiv s. Polemoscop.

Kriegsschiff. Sesostris , der um das Jahr 1659 vorEh. G. den egyplischen Thron bestieg, wird im Alter-thum für den ersten gehalten, der Kriegsschiffe erschei-nen ließ. Wahrscheinlich aber gebührt die Ehre denPhöniciern. Das erste Kriegsschiff» das aus dem Ha-sen in Griechenland auslies, war dasjenige, was Ja«son am Fuße deS Berges Pelion in Thessalien erbauenließ, um nach Colchis zu segeln. (1233 Jahre vor Chr.Geb.) Goguet II. 263. 277.

Krieg«- und Siegeslieder haben schon KallinuSaus Ephesus , und Tyrtäus aus MilekuS (um 6 zo)verfertigt» Meusel Leitf. I. 287.