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Kryptographie
Maria Theresia zuerst in Brüssel , und auch inWien Kionenthaler schlagen, die eigentlich nur für dieniederländischen Provinzen bestimmt waren. Aber auchbald, besonder« unter Joseph II. , während der nieder-ländischen Rebellion in Deutschland , verbreitet wurden.Journ. für Fabr. i8»o. März >68. 190.
Kryptographie, geheime Schreibkunst. — Dieälteste geheime Schrift, von der man Nachricht hat, istdie hieroglyphische. (s. diese) — Nach Polybiushat Aeneas Tacitu« um 3648 zwanzigerley Arten ge-heimer Schrift durch Versetzung des Alphabets erfunden.
— Unter den Römern erfand Ennius (gest. 3814)
1100 solcher geheimen Zeichen. — Carl der Großeerfand und gebrauchte Abkürzungen ganzer Wörter, zugeheimen Schriften. — Im XIV. Jahrhundert erfand >Rudolph IV. , Erzherzog von Oesterreich» eine Art §Chiffern, die um 1752 noch ein Geheimniß waren rc. -Allg. Lil. Zeit. 1798. S. 1455. — Zuvenel203. ff- — Busch Handb. d. Ers. VII. 448. ff.
Krystall. Im Jahr 1670 erfand der berühmte Glas-schneider Heinrich Schwanhardzu Nürnberg, dieKunst, den Krystall einwärts und erhaben zu ätzen, aufWelchem sich der Grund matt, dabei aber jede Figuroder Schrift ganz helle ergab. Seine Brille gab ihmzu dieser Erfindung Gelegenheit, die, nachdem Schei-dewasser von ohngesähr darauf kam, als ein weichesGlas, ganz matt wurde. v. Murr Nürnb. 707. —
Die Kunst, den Bergkrystall zu schmelzen, und dar-aus Gefäße und Bilder von verschiedenen Farben zu gie-ßen, hat Bernhard Timankhes Bontalenti (geb.zu Florenz 1536. gest. l6or.) erfunden. Allg. Künstl.
Lex. 67. — Busch Handb. d. Erf. VII. 438. —
Die ersten Beobachtungen über die Erscheinungen deS