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Zweiter Band.
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Kuhrfürsten

Pockenimpfung erboten, auch wurde daselbst, so wie inden Hauptstädten der vornehmsten Provinzen des Preuß.Landes, ein öffentliches Jmpsungsinstitut errichtet. DerRuf der Vaccination in England erregte bald in Frank­ reich Aufmerksamkeit, und es ist die Kuhpockenimpfungdaselbst in demselben Jahre, so wie auch in Spanien ,(wo in Madrit die Slaatsminister die ersten waren,die ihre Kinder impfen ließen) in Portugal , in derSchweilz, in Dänemark , in Schweden und an,dern Ländern, eingeführt worden. Krünitz. LXIII.650. 794. LXIV. 2. 50. Struve Anleit. zrirKenntn. d. Kuhpocken. Bresl. 1802. S. 40. ff.

Kuhrfürsten.- Deren Ursprung ist sehr alt. Spurendavon finden sich schon im Jahre yzS und nachher wie-der 115» und 1156. Im Jahre 1240 wird schon der7 Kuhrfürsten gedacht. Im Jahre ,648 wurde die 8te,und 1690 die gte Kuhnvürde errichtet, letztere aber erst1708 eingeführt. Pütter Handb. d. deutsch. Reichs-hist. I. 264. Z20. zZ4. 376. 746. 974.

Kuhweitzen Mslarrip^ruru). Eine blaue Farbe ausdem Grase des Kuhweitzens zu ziehen, hat Axel F.Eronstedl i757zuerst versucht. Schweb. Abhandl.XIX. iy6.

Küche. Eine eiserne Küche, vorzüglich zum Gebrauch aufSchiffen', hat Bouyon, Schiffscapitän und Ober. In«genieur in Havanria, erfunden. Mag. all. neuenErf. III. 2 66.

Küchengewächse; deren Gesch. s. Beckm. Erfind. V.107.

Küchenwagen s. Wagenküche.

Künste. Die Alten hielten den Apollo für den Erfinderder schönen Künste. Die gemeine Eintheilung der freyenKünste in sieben Arten (Grammatik, Dialectik, Nhe-