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Zweiter Band.
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Landkarten

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honiauS Geographie verfertigte der Alexandriner Aga-thodämon 26 Karlen, die aber sehr unvollkommenwaren. Aus diesen alten Harten sind indessen durch all-mälige Verbesserungen die heutigen entstanden, wozuSebastian Müller 1550, Ortelius 1570 undGerhard Mercator zu Löwen, den ersten Grundlegten. DeS letzter» Karten gab Jodocus Hond 1604in 114 Tabellen heraus. Wilh. Jaüßon Blaeu,und dessen Sohn Johann, lieferten in ihrem, auS6 Theilen bestehenden Atlas schon 616 Karten. DieVerbesserung der Karten ist in der ehemaligen HündischenOfsicin fortgesetzt. In Holland haben die Vislcher-Dankerts und de Will, sich um diese Verbesserungverdient gemacht. In Frankreich haben de l'Jsle, undin England Molk die Landkarten nach astronomischenBeobachtungen und neuen Entdeckungen verbessert. Diemeiste Mühe aber hat Joh. Bapt. Homann zuNürn»berg darauf verwendet. Aus seiner O sicin nahm Hüb»ner die zu seinem Schulatlas gehörigen Karten, welchezuerst methodisch illuminirt wurden. Doppelmayrgab diesen Karten durch astronomische Berichtigungen nunVollkommenheit. Die Hohmannschen Erben haben nach-her diese Bemühungen unermüdet fortgesetzt. In derFolge ist das Landkartenwesen theils, von der Berliner ,Petersburger und Schwedischen Akademie, theils durchKünstler in andern Ländern von Zeit zu Zeit verbessertund berichtigt worden. Beiden, in der, von Con-rad Schweinheim und Arnold Ponnarz im Jahre1478 zu Stande gebrachten Ausgabe des Ptolomäusbefindlichen abgedruckten Landkarten, welche die erstenwaren, find die Buchstaben mit stählernen Stempeln indie metallene Platte eingeschlagen worden. Nachher wag-ten es d«e Künstler, die Karte in Holz zu schneiden,