Landschaftsniahlerey
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buch, oder Lairbrecht, welches die Prinzen K. Lud-wigs im Jahre 1346 mit Genehmigung ihrer Landstan-de bekannt gemacht haben. Noch ist im Xlsl. Jahrh,das Oesterreichisch« Landrecht. JnS XlV. Jahrhund.fallen das Drentische, «Altsriesische Landrecht, diePreußische Landesordnung von »zoy, die Upstallbo-mi scheu Millkühre der Friesen, von izsz. und daSFehmersche Landrecht, welche insgesammt die ennstendeutschen Gewohnheiten enthalten. Aus dem XV. Jahr'hundert ist daS Nordfriesische Landrecht vdn r^irä,das alte Friesische Landrecht zu Eiderstadt, Everschoppund Utholm von 1428, die Thüringische Landesord,nung von 1446, das Ditmarsische Landbuch von2447, die Hessische Landesocdnung von 145Z, dieSächsische Landesordnung von 1482, und die Wür-tewbergische Landesordnung Son igyy vorzüglich zumerken. — v. Selchow Gesch. d. in Teutsch!, gelt.Rechte. §. 307. ff.
Landschaftsniahlerey. Nach PliniuS (35, 37.)mahlte zuerst Ludio zu den Zeiten des Augustus, Land-schaften. — Auch steht noch jetzt dieser Zweig der Kunstbei den Italienern nicht in sehr großer Achtung. — DieDeutschen lernten die Landesmahlerey zuerst von demNiederländischen Mahler Wilhelm Bremmel. (geb.1630, gest. 1708 ) — Landschaften mit Farben aufsPapier zu drucken, erfand Herkules Aegers um1660. — Die ersten Landschaften in Pastel, mahlteJoh. Alexander Thiele (geb. zu Erfurt 1635» gest-1752.) — Winkelmann Gesch. d. Kunst. 280. —Sulzer. III. rgZ. — Geöffneter Ritterplatz.Hamb. 1706. S. 84» — Ossoaiuxs vis äs ?sin-trss Harn. II. 257. — Goth. Hofkal. 1783. S.ivz.— Bollbeding Archiv. Suppl. »23.