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gedenkt Hippocrates (um 3600) der Laternen, undAlexander der Große (3648) fall sie zuerst in Griechen-land eingeführt, oder ihren Gebrauch gemeiner gemachthaben. Bei d(n Römern führte sie Julius Cäsar ein. Dir ersten Laternen bestanden aus einem eisernenoder blechernen Rahmen, der mit einer gut zubereitetenund dünn geschabten Thierhaut überzogen war, wodurch !sie durchsichtig ward. Aus solchen Laternen wußten dieAlten mit leichter Mühe Kriegs- oder Blendlater-nen zu machen, die nur von Einer Seile Licht gaben,indem die zubereiteten Häute aus 3 Seiten schwarz ge-färbt waren, und nur durch die vierte, weiß gelassene,das Licht durchschimmern konnte. Julius AfrikanuS(um 22l) beschreibt schon eine solche Blendlaterne. Auchnahm man anstatt der Thierhäute dünne Horntqfeln;und Plautus (gest. 3800) gedenkt, wie Olimpio-dor und Martial, schon der Handlaternen. DieChineser haben ordentliche Manufacuren, worin Hand-laternen verfertigt werden. Martial, der ums Jahr100 lebte, gedenkt auch der Laternen, die aus den Bla-sen der Thiere gemacht wurden. Nachher erfand manLaternen, wozu man Marien-Glas, ^ruch in Delgetränktes Papier nahm; und zuletzt kamen die Glas-laternen aus, deren der Engländer Aldhelmus, derumS Jahr 68o lebte, gedenkt. Kcünitz. I.XV. 35z.Busch Handb. d. Erf Vlil. 74.
- — auf den Straßen, s. Erleuchtung der Gassen.
^ alsrn-r maZic-a s. Zauberlaterne.
Laternmacher, waren noch im Jahre 1536 zu Nürn-berg eine eigne Profession, v. Murr Journ. V. 114.
Latwerge. DaS Klsotuariurri äiascorelii, hat Hiero-mus Fracastor, ein Arzt und Dichter zu Verona (geb.1483. gest. i 553 >) ersunden. — Fabric. III. 546-