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Laute
1616 geschlagen wurde. Jacobson technol. Wörterb.1 l. 571.
Laute. Schon beim Daniel z, 5. r§. wird der Lautegedacht. Ob dies aber unser jetziges Instrument sey,mögte wohl schwer zu bestimmen seyn. Indessen wardoch die Laute, obgleich noch sehr einfach, schon den Grie-chen und Römern bekannt. Merkunus soll sie zuerst auseiner- am User des Nilstrcms gefundenen Schildkröten,schale gemacht haben. Solckemnach wäre denn der Ur-sprung der Laute in Egypten zu suchen. Schon dieEbräer hakten Instrumente, welche der äußern Form nach,unsrer Laute ähnlich waren. Vorn Amphion sagtHora; (a. post. v. 395 ), daß er auf der Laute ge-spielt habe, welche mit 7 Saiten bezogen gewesen. (I.. z.Oä n.) — In Nürnberg hat es schon i4tz Lauten-rnacher gegeben; und 1447 war dies Instrument inAugsburg bekannt. In spätern Zeiten hat dies Instru-ment mancherley Veränderungen und Verbesserungen er-halten. Melchior Neusiedler, ein Künstler in Augs-burg, - war der erste, der den Bezug der Laute noch miteinem Bezug vermehrte. Ich. Bapr. BesarduS, einRechtsgelehrtcr zu Besannen, setzte gegen das Jahr 160aschon die Mensur über die Tabulalur in Noten, undhatte seine Laute auch schon mit 10 Chören bezogen.Melch. Schmidt in Nürnberg war der erste- welcherdie alte deutsche Tabulalur, nebst allen andern Verwir-rungen, abschaffte, und bei der kürzern und deutlichernitalienischen blieb. Der böhmische Graf Logi, der 1721starb, und späterhin die Gebrüder Weiß aus Schlesien ,haben dies Instrument auf den höchsten Grad der Voll-kommenheit gebracht. Künitz OXVI. zso. ff. Gv-guet II. 340. — v. Murr Journ. V. 114. —v. Steilen Augsb . I. 526.