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Zweiter Band.
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Lederne Kanonen

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gefärbte Lederarten, aus denen oft die Schuhe derKaiser und der Reichen gemacht waren. Beckm. Erfind.V. ZZ. ZZ. Eine Maschine, das Leder nach seinerDicke zu zerschneiden, hat le Beau erfunden. Lich-tend er g Magaz IV. i. S. ,82. Eine neue undleichte Art, Leder zu gerben, hat Ashton in London 1794 erfunden. Vollbediug Archiv. Suppl. 123. Eine Maschine, Lederriemen zu spalten, hat Gil-let erfunden. Busch Almanach. IV. 698.Wollbcdlng Arch. Suppl. 123.

wasserdichtes s. Wasserdichtes Leder.

Lederne Kanonen. Kanonen, die einen Ueberzugvon gebranntem Leder hatten, hat der Baron Melchiorvon Wurmbrand, ein geb. Oesterreicher, alS Obristbei dem schwedischen Fußvolke, ums Jahr 1626 erfun-den. Hoyer Gesch. d. Kriegsk. I. 417.

Lederpappe. Altes abgangbares Leder, zu einer, denPappen ähnlichen Substanz zu verarbeiten, hat der Eng-länder Samuel Hovper erfunden. Indessen ist die-selbe Erfindung, Lederabgänge auf diese Art zu benutzen»schon wenigstens vor Lc> Jahren von einem Deutschen ,dem Commissarius Thiele in Spandvw, gemacht wor-den. Hermdstädt Bulletin XIV. 363..

Legenden find im IX. Jahrhundert aufgekommen.Reinhard Gesch. d. christl. Kirche. 292. Fabric.II. 665. 843.. 951-

Legion, War eine Abtheilung der römischen Armee, de-ren Stärke in verschiedenen Zeiten verschieden war. AlSRomuluS den römischen Sraat einrichtete, wählte eraus jeder der drei Lridus 1000 Mann zu Fuß, undZso zu Pferde. Diese 330s hießen eine Legion, weilnur die streitbarsten dazu ausgesucht (legere) wurden.Zur Zeit des PolpbiuS bestand ein« Legion au- 4200