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der», gewöhnlich ist, jungen unverheuratheten Personenund Kindern, Kronen auf den Sarg zu setzen. Deralte Gebrauch der metallenen, schweren Kronen, hat sichnach und nach verlobren, und an deren Stelle Kränzevon geflochtenen Blumen und andere Aierrathen auf denSargen eingeführt. — Krünitz. I.III. 6zo. — BockNakurgesch. von Preußen li. 587. — Ueber den Ge-brauch d. Blumen u. Blumenkränze bei den Gräbern. >Göttina. 1788.
Lehchenpredigten. Haben ihren Ursprung in den frü-hesten Zeiten des Chrrstenikums. da der Bischof, wel-cher die Grabstätte für einen V-rstorbenen bestimmte, da-selbst den versammelten Christen die frommen » genschas-ten des Verstorbenen, wenn er sich etwa an Heiligkeitbesonders hervorgethan hatte, pries, und sein Beispielzur Nachahmung empfahl. In kurzer Zeit aber wurdendie Lsichenprediglen der Priestecsckaft käuflich, und arte-ten in so unverschämte Lügenreden aus. daß sie sogarauf manchen Concilien bei Strafe deS Bannes untersagtwerden mußten. Grellmann Gesch. der Stolgrbühr.sr. 42. vergk, Busch Handb. d. Erf. VUI. no. —
Cu risse Nachr. von Ers. yo.
Leid» er Flasche s. Verstärkungsflafche.
Leihbibliothek. Die erste öffentliche Leihbibliothek hatder berühmte Frank lin, als er noch Buchdruckergesellezu Boston war, im Jahr 1720 errichtet. Zeit. fürdie elegante Welt. 1806. N. ic>8. — In Eng-land ist die erste Lesebibliothek vom BuchhändlerWright 174c, angelegt. Allgem. Lit. Zeit. In-tel!. Bl. i8c>r. Nro. i2y.
Leihhaus. Die vielen heimlichen Wucherkünste, welch«sich im XV. Jahrhundert besonders die Juden, aber.auch jüdisch gesinnte Christen gegen diejenigen schuldig