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Zweiter Band.
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Leyer

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Egypter halten. — Die Chineser hatten eben dies In-strument, welches sie Kine nannten, und dessen Er-findung dem Fouhi zuschrieben. — Die Griechen schrie-ben die Erfindung der Lyre dem griechischen Merkur«der Hermes zu. — Die Nachrichten, die man beiden Alten von der Lyre, sowohl in Ansehung der An-zahl der Saiten, als der äußern Form des Instrumentsüberhaupt findet, sind oft s.hr widersprechend, dochlassen sich die Widersprüche zum Theil heben, wenn manannimmt, daß die Veränderung in verschiedenen Län-dern, auch von verschiedenen Personen, und zwar andem einen Orte früher, an dem andern aber später ge-schehen sey. Die vorzüglichsten Nachrichten davon sindfolgende: der egyptische Merkur , Olympus undLerpander spielten die dreysaitige Leyer; der grie.chische Merkur, oder Apoll , setzte die vierte hinzu»wodurch das Tetrachord entstand; doch wird das Hin-zusetzen der vierten und fünften Saite auch dem Coroe-bus oder Anakreon zugeschrieben. — Nach Polluxhaben die Scyten durch Hinzusetzung der fünften Saitedas Pentachord erfunden. Der Phrygier HyagniShat die sechste» und Terpander, der auch L eder fürdie Lyre dichtete, die siebende Saite hinzu. Eine solchesiebenfache Lyre gab schon Apoll dem Orpheus, dersie bis aus 9 Saiten vermehrte. Nach Suidas abersetzte Simonides von der Insel Eeos, zwischen 46sund 557, die dritte, nach Piinius aber die achteSaite hinzu, welche-, letztere jedoch andere dem Pytha-gvras zuschreiben. Die neunte Saite that Theophra-stus auS Pierien, nach andern Tiwolheus von Mi-lkt«, und wieder nach andern Apollo selbst, nach derZahl der neun Musen, hinzu. Nach der Zahl der neunMusen und des Apollo» welche zusammen 10 ausmachen,N. ' -z