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Licht
ker, als das Licht des Mondes. — Nach Euler istdas Licht eine höchst seine, flüssige und elastische Mate.rie, die durch den ganzen Weltraum ausgebreitet ist,und Aether genannt wird, der durch das Zittern derleuchtenden Körper eben so bewegt wird, w>« die Lustdurch die Schwingungen der schallenden Körper. Hier»durch entstehen Schläge, die sich, wie Wellen im Was-ser, nach allen Seiten verbreiten. Mehrere solcher, mitei'ner gewissen Geschwindigkeit auf einander folgende° Schlägt, und ihre Succession in eben denselben geradenLinien, machen einen Lichtstrahl aus. — Bradleyhat erwiesen, daß die Zeit, dir das Licht gebraucht,um durch den Durchmesser der Erdbahn zu kommen, ißMinuten, »5 Sekunden betrage, daher es von der Son-ne zu unS in 8 Minuten, 7 1/4 Sekunden kommt.Diese Geschwindigkeit übertrifft an Größe alle andere, diewir kennen. Sie ist ao.ziz mal größer als die, mitwelcher dir Erde um die So-rne läuft, und giebt in ei»uer einzigen Sekunde einen Weg von mehr als 40,000Meilen, welches die G,schwindigkeit einer Kanonenku-gel mehr al« r 1/2 Millionen mal, und die des Schallsbeinahe 976.000 mal übertrifft. — Nach Segnetdauert der Eindruck des Lichts auf die Netzhaut eine hal-be Sekunde. D'Arcy setzt dies sogar auf 2 s/z Se-kunden. Nimmt man aber auch nur 6 Tertien an, sobeschreibt in dieser Zeit das Licht einen Weg von 5 Halb-messern der Erde. — Schon Olof Römer» ein Däne,(geb. 1644.) schloß aus seinen Beobachtungen, so wieder ältere Cassini, zwischen »670 und 1675, daßdas Licht nicht, wie Descartes annahm, sich äugen,blicklich, sondern all mäklig fortpflanze, so baß eszu seiner Bewegung einige Zeit gebrauche. —- Gehler