Lichtarbeiten Z57
II. 882 — 904. Fischer. III. 25z — 300. Woll-beding Archiv, 230. Suppl. 125.
Lichtarbeiten; eine neue und nützliche Borrichtung, umohne Schaden der Augen bei Lichte zu arbeiten, unddir feinsten Arbeiten vorzunehmen, hat F. G. Baum-gärtner angegeben. — Mag. all. neuen Erf.
III. 38.
Lichtenbergische Figuren, auf dem Elektrophor, sindvom Hvfralh Lichtenberg in Göttingen 1778 entdeckt.Fischer Gesch. d. Phys. VIII. zsi.
Lichter. Im Anfange des XIII. Jahrhunderts warenWachslichter noch unbekannt, und Talglichirr wurdenzum übertriebenen Luxus gerechnet. — Nock am Endedes XIV. Jahrhunderts war in Frankreich dar Wachs sokostbar, daß man es für ein ansehnliches Gelübde hielt,als Philipp der Kühne , Herzog von Burgund , derizär zur Regierung kam, dem heil. Anton von Brenne,für die Gesundheit seines kranken Sohns, so viel Wachsbot, als er schwer war. — Lichter aus Wallrath zuziehen, wurde in der ersten Hälfte des XVIII, Jahrh,erfunden. — Lichter von gereinigtem Talg, die inRücksicht der Farbe, Gestalt und Helligkeit, den Wachs-lichtern gleich sind, erfand Pver zu Paris r/go. —Im Jahre 1780 erfand man Lichter mit hölzerne»Dochten, wovon eins 9 Stunden brannte. — ImJahre 1789 hat man in Holland Lichter auS Wachsund ausgepreßten Kartoffeln verfertigt, wovon eins, de-ren 5 auf r Pfund gehen, iL — 17 Stunden brennensoll. — Fabcic. I. 219. — Lerpz. Intel!. Bl.1780. S. 47. — Hamb. Adreß-Eowpt. Nachr.1789. N. 50. Busch Handb. d. Ers VIII 156.
Lichterhalter, ein Werkzeug, sich im Pulverdawpfe undandern mephitischen Gasalten, ohne Nachtheil mit einem