Luftarten
375
Luftarten. Der größte Theil der merkwürdigen Erschei-nungen von den künstlichen Luftarten, womit diese Wis-senschaft seil 40 50 Jahren so ansehnlich bereichert, unddas Geschäft des Athem^olens in ein so Helles Licht ge-setzt worden, waren fast vor anderthälbhundert Jahrenbereits dem scharfsinnigen englischen Arzt Mvjow be»kannt. Blumen dach Physiol. 90. ck. Gehler II»346 .« ff. K
Luftballon s. Aerostalisäw Maschine.
Luftelektricitak Die Elektricität der Gewitter ist aufFranklins ^Veranlassung 1752 durch unmittelbare Er-fahrungen bewiesen. Daß aber die Lust auch außer derZeit der Gewitter elektrisch sey, hat in demselben Jahrele Monnier zuerst gefunden. Mehrere und genauereBeobachtungen der Lustelcklricität hat Beccaria zu Tu-rin vor 1753 angestellt, und über die Elektricität derLuft bei heiterm Himmel »772 noch wehr Beobachtun-gen mitgetheilt. Die. Wirkungen der Lultelcktricität aufdie Gesundheit des menschlichen Körpers hat Bertho-lon de St. Lazare um« Jahr >787 umständlich aus-einander gesetzt. Gehler 111 . 29. V. 560. Fischer.III. ZZi. — Vollbeding Archiv 24s.
Luftelektrometer» atmosphärisches Elektrome-ter, hat Tiberius Eavallo, und auch Achar-d1780 erfunden. Gehler III. 36. Das Elektrometerdes Saussure ist dem des Eavallo ähnlich. JohnRead hat 1791 ein »stehendes Lustelektrometer beschrie-ben. Das. V. 576. Fischer. II. 8l. III. 34z.Wollbeding Archiv. 243. "
Lustelektrophor; ist vorDJoseph Weber 1778 er-funden. Gehler III. 40. — Einen Luslelektrvphormit der Trommel, erfand Lichtenberg im Jahr 178c. —Lichtenbrrgs Magaz. rc, I. 1. S. Lz. Fischer III.