Luftpumpe
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der Gurrikischen ziemlich gleich. Einige beträchtlicheVerbesserungen der Boyleschen Einrichtung hat der sran»zösische Arzt Dionysius Papin 1674 angegeben.Wolfert Senguerd, Pros. zu Leiden, brachte hier-aus die, so berühmt gewordene senguerdsche, oderLuftpumpe mit dem schiefen Cylinder, zu Stan-de, die er schon aügZ angegeben, aber erst 1697 voll-endet hat. Die doppelte Luftpumpe, oder diemit dem doppelten Stiefel, erfand HawkeSber1709. Leupold, s'Gravesand und Rollet habennoch andere Einrichtungen beschrieben, und John Sme-aton gab 1759 eine Einrichtung an, die alle vorigenübertraf. Sie verdünnte die Lust bei reiner Zusammen-setzung gewöhnlich 1000 mckl, allezeit aber wenigstens500 mal. Einige Verbesserungen haben Leiste, Nair-ne und Blunt dabei angebracht. Die von Nairne ge-arbeitete haben Haas und Hurt er wieder verbessert,und nachher haben noch andere Künstler sich bemühet, die-sem Werkzeuge auf die eine oder andere Art «ine andereEinrichtung zu geben, die aber nicht allemal eine Ver-besserung gewesen ist. Die größecn, mit vollständigenGeräthschästen versehenen Luftpumpen, sind sehr kostbareWerkzeuge» die z — 400 Rthlr. und zum Theil nochwehr kosten. Einige Künstler haben Handlustpum.pen mit den nothwendigsten Stücken des Apparats ver-fertigt, durch welche sich wenigstens die nöthigsten Ver-suche anstellen lassen. Der nun verstorbene ProzessorStegmann zu Marburg verfertigte dergleichen, wovonich selbst eine besitze, die mit dem Apparat etwa 50Thaler kostet, und von recht guter Wirkung ist. Geh-ler 111 . 59. V. 589. — Krünitz I^XXXI. 47». —>Vollbeding Archiv. 248. — Fischer. 111 . Zü8.