, Adliche Siegel 9
bis auf dir neuesten Zeiten. — Gälterer Diplom.214.
Adliche Siegel. Die Siegel des niedern Adels sindschwerlich älter als das XIII. Jahrhundert; wenigstenswurde der Gebrauch der Siegel unter dem Adel erstim XIII. Jahrhundert.in ga-.z Europa -allgemein; zuvorfügten die Edelleute zur Versicherung ihrer Urkunden blosKreuze bei, oder ließen die Urkunden durch Siegel vonFürsten oder Bischöfen bekräftigen. Gatterer Di-plom. 304.
Adontagra, ein neues Zahninstrument, hat der Eng-länder Richard Reece 180z, erfunden. — BuschAlmanach. VIII. 21z.
Advents zeit. Deren hat zurrst Maximus Taurinen»sis, ein Bischof von Turin , in der Mitte des V.Jahrhunderts gedacht, und eine Homilie darauf gehalten.Seit dem im VI. Jahrhundert gehaltenen Csncilio zuLerida ist der Gebrauch aufgekommen, daß in der Ad-ventszeit keine Hochzeiten dürfen gehalten werden. —>Mehlig Kirch. u. Ketz. Lex. I. 29. ,
Le. Das zusammengeschobene große L und daskleine ist uralt: man findet es selbst in römischen Con-sulär - und Kaisermünzen, und in alten Inschriften,wie auch in Handschriften des IV. und V. Jahrhunderts^ —In Handschriften des VII. Jahrhunderts findet ma«diesen DiphkhonguS bald mit blos neben einandergestellten Buchstaben ss geschrieben, bald zusam-mengeschoben, bald geschwänzt 9 — das ge-schwänzte 9 ist in Handschriften des X. und XI.Jahrhunderts sehr gewöhnlich. — In ältern Urkun-den findet man den zusammengeschobenen Diph-thong oder das kleine, nicht; aber das geschwänzte Akommt in Urkunden zu Ende des X., ja auch noch zuAnfange deL XM. Jahrhunderts vor, — Der Diph,