Aequinoetium »r
bsn hat der Uhrmacher Schmidt zu Landshut in Schle»sien »8oo erfunden. Ihm diente sie statt eines Schil-des, und dem Pubfico zur genauern Zeitbestimmung.Busch Almanach. VII. Z04.
Aequinoetium, Na^iht gleiche. Die Alten nannten «Sauch Aequidium, oder Taggleiche. Wir die Alte«und Neuern solche beobachtet haben» f. Wolf mathem.Lex. 27.
Aether, feine Himmelsluft, fein« Materie imWeltraum «. (1. B. 22.) Eine zur Bestimmungder Gesetze verschiedener Phänomene hypothetisch ange-nommene ganz seine, flüssige, elastische Materie, dieim ganzen Welträume verbreitet ist, alle Körper durch«dringt, deren Daseyn aber aus der Erfahrung keines«Weges erwiesen, mithin auch ihre Natur nicht entdecktwerden können. Schon lange vor Euler» der durchseine Berechnungen dem Aether bei den Physikern vorzüg«lichen Eingang zu verschaffen wußte, war eine solcheseine, flüssige, im ganzen Welträume verbreitete elastisch«Materie angenommen. Cartrsius (DescarteS geb»1598. gest. 1650.) stellte sich schon eine sein«, im gan«zen Welträume verbreitete Materie vor, die alle nurmögliche leere Räume ausfülle, und die Zwischenräumeder Körper durchdri'nge, die also «ine völlige Ähnlichkeitmit derjenigen hat, die die nachherigtn Naturforscher mitdem Namen Aether belegten.— Jacob Bernoull»«ahm 168z eine feine flüssige Materie an» welche erAerher nannte, und die durch den äußern Druck den Zu-sammenhang der Theile des Körpers bewirke» sollte. —Huygens suchte 1690 Cartesius Meinung, dadurchzu verbessern, daß er dieser seinen Materie Elasticitätzuschrieb, und sie unter dem Namen Aether , als einezur Erzeugung des Lichts, nothwendige Materie,darstellte. Die Fortpflanzung des Lichts, erklärt« e«