Ambra
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Quecksilber und i Theil Zink, als das wirksqmste an.Adams hat »784 zwei Acten von Amalgams bekanntgemacht, die man in England vorzüglich schätzt. Dieeine besteht aus 5 Theilen Quecksilber und i TheileZink, mit ein» wenig gelbem Wachs zusammengeschmol-zen; die andere ist das gewöhnliche Mahler- oderMussivgvld.— Das Kienmayersche Amalgams ,welches aus 2 Theilen Quecksilber, i Theil Zrnk und rTheil Zinn besteht, kündigte der Meckauikus Bienve-nü 1780 anfangs als ein schwarzes Pulver an. ohneanzugeben, worin eS bestand. Ki-nmayer aber hat eSnachher in demselben Jahre dem O. Ingenhouß be-kannt gemacht. — Gehler. I. 95 — Frscker. I.87.— GothaischeS Mag. f. d. Neueste a. d. Phys. rc.Vl. z. S. 104.
Ambrai. Nach Schulz (6on8Ü. insck. Frkf. 1598- S.657.) ist rr. Casp. Neefe (geb 151Z, gest. 1579 )der erste gewesen, der den Ursprung und das wahre We-sen des Ambra, daß es nämlich eine Art Erdpech sey,entdeckt habe. — Nach Schw.ediauer's Entdeckung(178Z) ist der Awber ein widernatürlich verhärteter, mitunverdaulichen Ueberresten der Nahrung vermischter Un-rath des Cachelots.— Die lesenswürdige Abhandlungüber diesen Gegenstand ist in den Samml. z. Phys.u. N- G. IU. Z. S. ZZz befindlich. Ein Berzeichnißvieler hierher gehöriger Schriften findet man in Rosen,thals Literatur d. Trchnol. 9. Baco erzählt, daß zuCalecut ein Apotheker sein Leben auf rfio Juhre, durchden Gebrauch des Ambra, gebracht habe; uns daß dieVornehmen in d«r Barbarei aus eben dieser Urlache sehralt würden, hingegen der Pöbel frühzeitig wegstürbe. —Crato hat sie zu einigen Granen in der Pest als Vor»bauungsmitlel dienlich befunden. — Ein japanischerArzt gab Kämpfern ein geheimes Mittel, welches zum